Hallo meine lieben Genuss-Indianer*innen,

Vitalität ist in der Situation von heute wichtig, besonders wenn man im Home Office sitzt.
Sauerstoff ist auch in unserem Körper wichtig für die Energie, die Vitalität. Die roten Blutkörperchen sind verantwortlich für den Transport des Sauerstoffes aus der Lunge in die verschiedenen Körpergewebe. Sie transportieren aber auch Kohlendioxyd zurück zur Lunge.
Für die Bildung von den roten Blutkörperchen, Erythrozyten genannt, ist Eisen wichtig.
Nur mal so am Rande. Ein Mensch mit 80 kg hat ca. 6 Liter Blut. Darin sind 24 – 30 Billionen der Erythrozyten enthalten. Wenn man die Oberflächen aller Erythrozyten ausbreiten und nebeneinander legen würde, entstünde eine Fläche von sage und schreibe 4000 m². Wahnsinn, oder?

Ich habe für Euch ein Gericht, das jede Menge Eisen liefert. Und es ist vegetarisch.
Ach ja, lecker ist es auch noch.

Zu meinem Rezept empfehle ich Euch zwei Weine vom Weingut Dr. Heigel.

Zum einen den 2018 MONKYTONK. Er duftet nach Zitrusaromen und Mirabellen, schmeckt erfrischend und leicht. Er hat zarte Fruchtnuancen.
Am Besten passt er als Aperetif und zur leichten mediterranen Küche.

Der andere Wein ist vom selben Weingut der 2016 GELBER MUSKATELLER. Er duftet nach exotischen Früchten, wie Litschi, und Rosen. Er schmeckt aromatisch und weich, nach Ananas, Mango und reifer Pfirsich. Geeignet ist er auch für Vorspeisen, Pasta oder fruchtige Desserts.

Bleibt neugierig
Euer Karsten

Couscous-Gemüse-Pfanne

Portionen 4 Portionen

Zutaten

  • 500 g Brokkoli
  • 400 g Paprikaschote 1 rote und 1 gelbe Schote
  • 200 g Möhren das sind ca. 2 Möhren
  • 150 g Erbsen TK-Ware
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 200 g Couscous
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 4 EL Pflanzenöl
  • 2 EL Garam Masala
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 TL Chilipaste wer es nicht scharf haben will, nimmt nur 1 TL
  • Salz
  • Pfeffer

Anleitungen

  • Der Brokkoli wird gewaschen. Den Stiel abschneiden und schälen. den geschälten Stiel in ca. 1 cm große Stücke schneiden. Den Rest vom Brokkoli in Röschen teilen.
  • Die Möhren schälen und in kleine Würfel schneiden.
  • Nun die Paprikaschoten waschen und schälen, dadurch werden sie bekömmlicher. Dann die Schoten vierteln, entkernen und waschen, damit auch die letzen Samenkörner entfernt werden. Nun klein schneiden.
  • Den Knoblauch schälen und klein hacken. Dazu den Knoblauch erst in so dünne Scheiben wie möglich schneiden und dann so klein wie es geht schneiden. Ich bin nicht dafür, den Knoblauch zu pressen.
  • In einer Pfanne wird nun das Öl erhitzt. Darin werden Brokkoli, Paprika, Möhren und Knoblauch bei mittlerer Hitze ca. 4 - 5 Minuten gedünstet.
  • Danach kommen die Erbsen, die Chilipaste und das Garam Masala dazu und alles kurz mitdünsten lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Die Brühe dazu gießen und 1 Minute mitköcheln lassen.
  • Nach ca. 1 Minute den Couscous hinein geben und umrühren. Den Topf vom Herd nehmen und mit Deckel drauf ungefähr fünf Minuten quellen lassen.
  • In der Zeit die Frühlingszwiebeln waschen, putzen und in feine Ringe schneiden.
  • Nun die Couscous-Gemüsepfanne auf Tellern anrichten und mit den Frühlingszwiebeln bestreuen. Guten Appetit

Moin meine lieben Genuss-Indianer*innen,

sehr wenige von Euch wissen, dass ich sehr gerne nach Ostfriesland ziehen möchte. Warum?
Nun, wer einmal in Ostfriesland war, der hat die Besonderheit der Region im hohen Norden von Niedersachsen kennen und lieben gelernt. Ostfriesland ist noch ursprünglich, wild und rau und flach, soweit das Auge reicht. Die Einheimischen sind gastfreundlich und leben in ihrer eigenen Welt, losgelöst vom hektischen Leben. In Ostfriesland angekommen, entschleunigt man sich sofort. Es gibt nichts Schöneres, als auf dem Deich spazieren zu gehen oder auf einer Bank zu sitzen, dem Meer zuzuschauen, die frische Luft einzuatmen und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen.
Jetzt höre ich schon einige von Euch sagen, dass das Meer ja nie da ist. Jedoch gerade das ist es, was Ostfriesland ausmacht. Das Wattenmeer, die zahlreichen Tiere, die Ruhe.

Auch in der Küche gibt es Interessantes zu entdecken.
DAS Gericht für kalte Wintertage (und das nicht nur in Ostfriesland) ist original ostfriesischer Grünkohl. Es ist nicht nur lecker, sondern auch sehr gesund, weil der Grünkohl reich an Ballaststoffen und Mineralien ist, Vitamin C, Eisen, Kohlenhydrate und Folsäure.

Dieses Gericht lässt auch einige Varianten zu. Ganz nach Eurem Geschmack kann man Bratkartoffeln, Pellkartoffeln oder sogar Süßkartoffeln dazu reichen. Wer es vegetarisch mag, lässt das Fleisch weg und nimmt pflanzliches Fett.

Ein Mythos sagt, dass aufgewärmter Grünkohl besser schmeckt. Dies ist kein Mythos, sondern Tatsache. Am Besten, man macht den Grünkohl schon am Vortag und stellt ihn über Nacht in den Kühlschrank . Dann schmeckt er noch besser. 

Bleibt neugierig

Euer Karsten

Original ostfriesischer Grünkohl

Portionen 2 Portionen

Zutaten

  • 600 g TK Grünkohl
  • 250 ml Gemüsebrühe am Besten die von Swema
  • 180 g Kassler
  • 500 g Pellkartoffeln Ich nehme festkochende Kartoffeln dafür
  • 2 Zwiebeln
  • 2 EL Graupen
  • 1 TL Pflanzenöl ich nehme Rapsöl
  • Sals & Pfeffer

Anleitungen

  • Die Kartoffeln säubern und im Topf in heißem Salzwasser kochen.
  • Zwiebeln in kleine Stücke schneiden und in einem Topf mit erhitztem Öl andünsten bis sie glasig sind.
  • 1 EL der Gemüsepaste von Swema in 250ml Wasser einrühren und zu den Zwiebeln geben. Kassler mit in den Topf geben und alles ca. 10 Minuten bei mittlerer Hitze kochen lassen.
  • Nach 10 Minuten den langsam aufgetauten Grünkoh dazu geben und die Raupen unterrühren.Zusammen nochmals für ca. 40 Minuten bei mittlerer Hitze garen.
  • Vor dem Servieren, den Grünkohl mit Sals & Pfeffer abschmecken. DIe Kartoffeln pellen und alles zusammen auf einem Teller servieren.

Hier ein saisonales und regionales Rezept, passend zum Januar. Eine deftige Suppe, die satt macht und schmeckt.

In den Kartoffeln ist, neben der Stärke, Vitamin C und Eiweiß enthalten. Zusammen mit dem Fleisch, ich empfehle Rinderhackfleisch, hat das Rezept eine hohe Qualität an Eiweiß, das unser Körper gut verarbeiten kann. Für die Muskeln ist in der Suppe reichlich Nahrung enthalten und sie schmeckt sehr lecker und macht satt.
Empfindliche Menschen könnten mit dem Lauch leichte Probleme bekommen, da er Blähungen verursacht. Der Kümmel in dem Rezept wirkt Magenberuhigend und wirkt dem entgegen. Kümmel wird in Deutschland angebaut und würzt die Suppe ebenso schmackhaft wie Pfeffer. Daher habe ich auf Pfeffer, der aus weit entfernten Ländern importiert wird, in diesem Rezept verzichtet.
Wer die Suppe vegetarisch nachmachen möchte, der nimmt anstatt dem Hackfleisch gegarte braune Linsen.

Guten Appetit

Euer Karsten

Kartoffel-Hack-Suppe mit Champignons

Vorbereitungszeit 30 Minuten
Arbeitszeit 30 Minuten
Portionen 4 Personen

Zutaten

  • 600 g Kartoffeln am Besten vorwiegend festkochend
  • 200 g Lauch das ist eine Stange
  • 200 g Champignons
  • 400 g Rinderhackfleisch
  • 200 g Schlagsahne
  • 800 ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Rapsöl
  • 1/2 TL gemahlener Kümmel
  • 1/2 TL getrockneter Majoran
  • 20 g Petersilie ungefähr ein halber Bund
  • 40 g Walnüsse
  • Salz

Anleitungen

  • Die Kartoffeln schälen und waschen, danach in kleine Würfel schneiden. Ebenso den Lauch putzen und waschen. Danach längs halbieren und in feine Ringe schneiden.
  • Das Rapsöl in einem Topf erhitzen und die Kartoffeln und den Lauch zugeben. Ungefähr 3–4 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten. Dann mit der Brühe ablöschen und mit Salz und Kümmel würzen. Das Ganze ca. 10–15 Minuten garen lassen.
  • In der Zeit können die Pilze geputzt und in Scheiben geschnitten werden. Das restliches Öl in einer Pfanne erhitzen. Das Hackfleisch ca. 5 Minuten unter Rühren anbraten. Dann die Pilze dazu geben und weitere 3 Minuten braten. Das Ganze abschmecken und mit Majoran, Salz und Kümmel würzen.
  • Die Sahne und die Pilz-Hackmischung zur Suppe geben und unter Rühren erhitzen. Zwischendurch die Petersilie waschen, trocken schütteln und hacken. Auch die Walnüsse grob hacken. Die Suppe mit der Petersilie und den Walnüssen garnieren und dann servieren.

Hackfleisch-Gemüse-Pfanne mit Reis

Gericht Hauptspeise
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Arbeitszeit 40 Minuten
Portionen 4 Personen

Zutaten

  • 1 Tasse Reis
  • 500 g Hackfleisch Gemischt oder Rind
  • 1 rote Paprika
  • 1 gelbe Paprika
  • 1/2 Zucchini
  • 1 Stange Lauch
  • 1 mittlere Zwiebel
  • 250 ml Rinderbrühe oder Gemüsebrühe
  • Salz
  • Pfeffer

Anleitungen

  • Die rote und gelbe Paprika waschen und in kleine Stücke schneiden
  • Die Zucchini und die Stange Lauch ebenfalls waschen und die Zucchini in kleine Stücke und die Stange Lauch in Ringe schneiden.
  • Das Hackfleisch mit Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen. In einem Wok mit heißem Öl das Hackfleisch anbraten
  • Die Tasse Reis mit 2 1/2 Tassen Salzwasser kochen.
  • Die Zwiebeln zum angebratenem Hackfleisch dazugeben.
  • Wenn die Zwiebeln leicht glasig sind, den Lauch dazugeben und ebenfalls leicht anbraten.
  • Danach die Paprikas in den Wok dazugeben. Alles kräftig mischen. Oder man nimmt dieses Paprika-Trio.
  • Die Rinderbrühe (Gemüsebrühe)ebenso in den Wok schütten und das Ganze bei mittlerer Hitze und geschlossenem Deckel 5-7- Minuten ziehen lassen.
  • Wenn der Reis fertig ist, Portionsweise in den Wok geben und jedesmal unterrühren. Mit geschlossenem Deckel 3-4 Minuten ziehen lassen.
  • Das Gericht auch einem Teller servieren. Guten Appetit

Hallo meine lieben Genuss-Indianer,

Marion M. Rotter ist die Herausgeberin, Chefredakteurin und Erdenkerin des LSLB-Magazin aus Wien. Für dieses Magazin werde ich als Gastautor tätig sein.
Zuvor hatte mich Marion gebeten, für ihr Video vom Test des Pasta Maker von Philips, ein Rezeptvorschlag zu machen.
Ich habe ihr dann dieses Rezept geschickt, was sie mit Ilyas Boutra dann auch gekocht hat.

Das Video dazu seht ihr hier bei YouTube oder hier beim LSLB-Magazin.

Tagliatelle frutti die mare

Gericht Hauptspeise
Land & Region Italian
Portionen 4 Personen

Zutaten

  • 1 Kg Miesmuscheln
  • 250 g frischen Tintenfisch
  • 100 g Shrimps
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 EL Olivenöl
  • 250 ml Weißwein wenn ohne Alkohol. dann weißen Traubensaft
  • 3 Becher Tomatensauce
  • 2 TL Salz
  • weißen Pfeffer
  • 1 EL gehackte Petersilie

Anleitungen

  • Die Nudeln wie auf der Packung beschrieben kochen. Am besten sind die Nudeln, wenn man sie selber macht.
  • Die Muscheln mehrmals gründlich waschen, dann die Bärte entfernen. 1 Liter Wasser zum Kochen bringen und erst dann die Muscheln in den Topf. Bei geschlossenem Topf und mittlere Hitze 5 bis 7 Minuten kochen, dann gehen die Muscheln auf und das Muschelfleisch kann herausgenommen werden. Das Muschelfleisch auf einen Teller legen.
  • Die Basilikumblätter waschen und klein hacken, Zwiebel und den Knoblauch schälen und ebenfalls klein hacken.
  • Den Tintenfisch von innen und außen waschen, dabei die Augen entfernen. Den Tintenfisch in kleine Würfel schneiden.?Ebenso die Shrimps waschen und Abtropfen lassen.
  • In einer Pfanne das Olivenöl heiß werden lassen und dann den Tintenfischwürfel hinein. Gute 4 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten. Dann die Zwiebeln, den Knoblauch und Basilikum in die Pfanne. Nach gut 2 Minuten mit Weißwein (oder Traubensaft) ablöschen. Und weitere 5 Minuten kochen lassen.
  • Jetzt Muschelfleisch, Shrimps und die Tomatensauce dazu geben. Das Salz dazu und die Pfefferkörner hinein mahlen. Das Ganze gute 5 Minuten kochen lassen. Danach nochmals abschmecken und dann ab auf die Nudeln und guten Appetit….

Forelle Müllerin

Portionen 2 Portionen

Zutaten

  • 2 frische Forellen
  • 1 Zitrone
  • EL Mehl am besten Spätzlemehl
  • 50 ml Olivenöl
  • 50 g Butter
  • 1 Bund Petersilie
  • Salz
  • Zitronensaft

Anleitungen

  • Die Forellen waschen und nenn wie außen trocken tupfen. Das ist wichtig, für ein gleichmäßiges Braunwerden.
  • Innen und außen die Forellen pfeffern und salzen. etwas Petersilie in die Fische geben
  • Das Mehl auf einen Teller geben und die Fische darin enden, Sio dass jede Stelle der Fische bemehlt sind.
  • In einer Pfanne Öl und Butter erhitzen. Die Fische möchten gerne darin schwimmen. 5- 10 Minuten, je nach Größe der Fische, bei mittlere Hitze goldbraun braten. Die Forellen öfter wenden, damit sie von beiden Seiten gleichmässig Hitze abbekommen und nicht auf einer Seite zu dunkel werden.
  • Die Fische aus dem Öl nehmen und auf einem Platte warm halten. Noch ein Stück Butter in die Pfanne geben und mit Zitronensaft und Petersilie aufschäumen lassen.

Gebratener Reis mit Garnelen und knackigem Gemüse und Cashewkernen

Gericht Hauptspeise
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 30 Minuten
Arbeitszeit 50 Minuten
Portionen 4 Person

Zutaten

  • 150 g Vollkornes
  • 4 Möhren
  • 2 Paprikaschoten gelbe
  • 40 g Cashewkerne
  • 8 Stiele Koriander
  • 2 Stück Ingwer ca. 30 g
  • 100 g Mungobohnensprossen
  • 4 Knoblauchzehen
  • 2 Bio-Limeten
  • 2 Eier
  • 2 TL Sojasauce
  • 3 EL Öl
  • 150 g Tiefseegarnelen (geschält und gekocht. Gibt es tiefgefroren
  • Meersalz
  • Pfeffer

Anleitungen

  • Den Reis nach Packungsanleitung in Salzwasser garen.
  • Die Möhren waschen, putzen und schälen. Die Paprikaschoten putzen, vierteln und entkernen. Danach waschen.
  • Die Cashewkerne hacken und den Koriander waschen und trockenschüttern.
  • Nun die Möhren und den Paprika in Scheiben schneiden. Ingwer schälen und mit einer Küchenreibe fein reiben. Knoblauch durch die Knoblauchpresse drücken und die Sprossen kalt abspülen und abtropfen lassen. Die Limetten waschen und vierteln.
  • Die Eier mit der Sojasauce in einer kleinen Schüssel verquirlen. Das Ganze in einer Pfanne mit 1 TL heißem Öl braten. Wenn die Eier fertig gebraten sind, aus der Pfanne nehmen und in kleine Streifen zerteilen. Die Pfanne wieder sauber auswischen.
  • Jetzt das restliche Öl in die Pfanne und heiß werden lassen. Den Knoblauch, Ingwer, Paprika- und Möhrenstreifen in die Panne geben. Unter häufigem Wenden ungefähr 2-3 Minuten anbraten .
  • In der Zwischenzeit den fertigen Reis abgießen und abtropfen lassen. Die Sprossen und den Reis mit in die Pfanne geben und nochmal 2-3- Minuten braten. Öfters alles in der Pfanne wenden.
  • Die Garnelen und die gebratenen Eier unter den Reis mengen und alles gut erhitzen. Mit Salz und Pfeffer, wer mag auch mit Chili, abschmecken. Die Korianderblätter abzupfen und mit den Nüssen über den Reis streuen. AUf einem Teller mit den Limettenvierteln schön anrichten. Guten Appetit Euer Karsten