Hallo meine lieben Genuss-Indianer*innen,

der Februar ist da und was hat im Februar Saison?
Schauen wir uns mal nur die heimischen Produkte an, die im Februar Saison haben.

  • Chicorée

Der Chicorée wächst am Besten im Dunkeln. Das wiederum bedeutet, dass die Photosynthese verhindert wird und damit ebenso die Grünfärbung der Blätter. So behält der Chicorée die weiße Farbe und bleibt mild. Den bitteren Geschmack bekommt er erst während der Lagerung bei Tageslicht.
Ein leckeres Rezept findet ihr hier.

  • Chinakohl

Im Chinakohl sind reichlich Senföle enthalten, die dafür sorgen, dass unsere Abwehrkräfte gut funktionieren und sie schützen uns vor Infektionskrankheiten. Der träge Darm wird durch die enthaltenen Ballaststoffe in Schwung gebracht und putzen auf dem Weg durch unseren Körper zusätzlich noch Schadstoffe und Fette weg. Am besten isst man den Chinakohl roh, denn so profitiert man von den Nährstoffen des Kohls.

  • Porree/Lauch

Früher nur als Suppengrün bekannt. Heute ist er aus der Gourmetküche nicht mehr wegzudenken. Wegen seinem milden Geschmack und der vielen Vitaminen nennt man ihn auch “Spargel der armen Leute”.

  • Rote Bete

Wer Rote Bete nur aus dem Glas kennt, verpasst den frischen Geschmack des Wintergemüses. Sie hält fit und gesund und senkt den Blutdruck durch ihren Nitratgehalt, schützt unsere Körperzellen und wirkt blutbildend. Rote Bete hemmt Entzündungen und steigert Leistungen beim Sport. Also, was spricht gegen die Rote Bete? Nichts!

  • Rotkohl

Rotkohl ist, wie alle Kohlsorten, sehr gesund. Er ist kalorienarm, reich an Ballaststoffen, enthält Senföle, Kalium und 200g Rotkohl enthält 100 mg Vitamin C, was unseren Tagesbedarf deckt. Zudem enthält er 400% der Tagesdosis Vitamin K, welches fettlöslich wirkt und das Vitamin ist wichtig für die Blutgerinnung. Der Verzehr soll cholesterinsenkend und entwässernd wirken.

  • Weißkohl

Der Weißkohl wird zum größten Teil zu Sauerkraut verarbeitet. Er hilft bei Stress. Beim Stress wird im Körper Folsäure verbraucht, die man sich mit dem Weißkohl auf natürliche Art und Weise wieder zuführen kann. Die enthaltenen Ballaststoffe sind zudem noch gut für den Verdauungstrakt.
Je mehr Ballaststoffe wir zu uns nehmen, umso besser wird der Verdauungstrakt durchgeputzt.

  • Zwiebeln

Sie sind kalorienarm und reich an Nährstoffen wie Mineral- und Ballaststoffe und Vitamine. Besonders viel Vitamin C steckt in der Zwiebel. Für die Nierenfunktion ist Kalium wichtig, was in der Zwiebel ebenfalls enthalten ist. Rote Zwiebeln enthalten Anthocyanen. Personen, die Anthocyane zu sich genommen haben, so zeigen Studien, haben ein geringeres Risiko für Herzerkrankungen.

  • Äpfel

Egal ob als Saft, Mus oder frisch zum Reinbeißen, wir lieben Äpfel. 246 Äpfel essen wir durchschnittlich im Jahr und dabei haben wir die Auswahl zwischen 25 verschiedenen Sorten. Weltweit gibt es sogar mehr als 30.000 Sorten des Kernobstgewächses. Dabei ist der Apfel nicht nur lecker, sondern auch ein Heilmittel für das Verdauungssystem und den Stoffwechsel. Weil der Apfel lange haltbar ist, können wir seine Vitamine sogar mit in die kalte Jahreszeit nehmen und ihn so bis in den Spätwinter hinein bei uns lagern.

Bleibt neugierig

Euer Karsten

Gemüse

  • Champignons

Man sieht es den Pilzen nicht sofort an, doch Champignons bestehen aus ca. 90% Wasser. Sie haben pro 100 g nur 16 kcal und nur 0,3g Fett. Damit sind sie ein optimales Diät-Lebensmittel. (Außer man geniesst sie mit Sahnesauce 🙂 )

  • Chicoree

Der Chicorée wächst am Besten im Dunkeln. Das wiederum bedeutet, dass die Photosynthese verhindert wird und damit ebenso die Grünfärbung der Blätter. So behält der Chicorée die weiße Farbe und bleibt mild. Den bitteren Geschmack bekommt er erst während der Lagerung bei Tageslicht.

  • Grünkohl

Von allen Wintergemüsen besitzt der Grünkohl den höchsten Vitamin C-, Betakarotin- und Folsäuregehalt. Er sollte erst geerntet werden, wenn es den ersten Frost gegeben hat, denn erst dann wird die Stärke in Zucker umgewandelt und der Grünkohl erhält somit seinen herb-süßlichen Geschmack.

  • Lauch

Früher nur als Suppengrün bekannt. Heute ist er aus der Gourmetküche nicht mehr wegzudenken. Wegen seinem milden Geschmack und der vielen Vitaminen nennt man ihn auch “Spargel der armen Leute”.

  • Rosenkohl

Wie der Grünkohl schmeckt der Rosenkohl nach dem ersten Frost am Besten. Er enthält sehr viel Folsäure und ein Vitamin B, dass zur Zellerneuerung und Blutbildung eine wichtige Rolle spielt. Durch seinen bitteren Geschmack ist der Rosenkohl nicht das beliebteste Gemüse.

  • Schwarzwurzeln

Wenn man die Schwarzwurzel zerschneidet, tritt ein weißlicher Saft aus und wird an der Luft unansehnlich braun. Ein Trick ist, die Stücke in Wasser mit Mehl zu legen. Damit die Schwarzwurzel auch beim Kochen die helle Farbe behält, rührt man ins Kochwasser ebenfalls etwas Mehl.

  • Steckrüben

Steckrüben haben eher keinen eigenen Geschmack, sie nehmen den Geschmack der Zutaten an, mit der sie zusammen gekocht werden.

Salat

  • Feldsalat

Ganz früher hielt man den Feldsalat für Unkraut, da er an Weg- und Feldrändern gewachsen ist. Erst als man seinen nusseigen Geschmack entdeckte, wurde der Feldsalat als Salatpflanze kultiviert.
ACHTUNG!!
Der Feldsalat fault sehr schnell. Daher sollte er so frisch wie möglich gegessen werden.

Kräuter

  • Basilikum
  • Koriander
  • Lorbeer
  • Petersilie
  • Schnittlauch

Hallo meine lieben Genuss-Indianer*innen,

Habt Ihr schon mal von einem Biersommelier gehört?
Ich bis dato auch nicht. Doch nun habe ich einen kennen gelernt.
Was ist eigentlich ein Biersommelier?

Er war ursprünglich der Vorkoster am Hof. Seine Aufgabe war es, Speisen und Getränke auf ihre Qualität zu prüfen. Auch heutzutage ist das noch einer der wichtigsten Aufgaben eines jeden Sommeliers. Der Biersommelier hat sich durch seine Ausbildung auf das Kulturgetränk Bier spezialisiert. Er versteht sich als Berater für genussaffine und interessierte Biertrinker. Der Biersommelier ist durch seine Qualifikation in der Lage, Informationen zum Bierherstellungsprozess und zu den Rohstoffen zu geben. Ebenso kennt er die Wirkung der Rohstoffe auf das Aromaprofil eines Bieres. Er kennt die Geschichten der Bierkultur, kann Empfehlungen über die richtige Bierauswahl zur gewählten Speise geben und vermittelt Verbrauchern*innen und Fachpublikum in Bierseminaren und Verkostungsrunden Wissenswertes rund um die Biervielfalt. In der Gastronomie ist der Biersommelier meist beratend tätig. Er erstellt beispielsweise die Bierkarte, erarbeitet zusammen mit der Küche die passende Bierbegleitung für Gerichte und organisiert den Biereinkauf. Im Service ist er der Ansprechpartner für die Kollegen*innen und die Gäste, wenn es um die perfekte Vorstellung und Präsentation der angebotenen Bierspezialitäten geht.

Jetzt stellt Euch mal vor, wenn so ein Biersommelier nun sein eigenes Bier brauen würde. Das wäre doch ein phantastisches Bier, oder?
Ich durfte so einen Biersommelier kennen lernen. Er heißt Martin Schmidt und braut sein Bier in Berlin-Hermsdorf.
Als ich zu ihm gefahren bin, da habe ich mir eine große Halle mit kupfernen Tanks vorgestellt, in der es nach Malz und Hopfen riecht. Doch die Brauerei war in einer größeren Garage. Es stand dort ein großer Topf, der 600 Liter Wasser fasst. Darin braut er sein Bier. Genauer gesagt sind es sieben verschiedene Biere, die er braut.  Ich habe ihn gefragt, warum er sein eigenes Bier braut. In der Beschreibung, was ein Biersommelier ist, habe ich geschrieben, dass der Sommelier die passende Bierbegleitung zu Gerichten mit der Küche erarbeitet. Martin Schmidt hat sich gedacht, warum nicht mal zu den Gerichten ein Bier brauen.  Er hat schon immer einen Faible für Geschmacksrichtungen gehabt. Er hätte auch beinahe Bierbrauen studiert, hat sich dann aber für BWL entschieden. Er hat in München für große Konzerne gearbeitet und dort 12 Jahre gelebt. Bei der Doemens Akademie in München und Salzburg hat er eine Ausbildung zum Biersommelier gemacht. Er hat dann Georg Schneider, den Geschäftsführer von Schneider Weiße kennen gelernt und vom ersten Braumeister der Schneider Weiße Brauerei das Brauen gelernt. Dazu hatte er seinen Jahresurlaub genommen. Vor 9 Jahren hat er dann angefangen, Bier zu brauen und hat seine Rezepte entwickelt. Ende letzten Jahres hat er angefangen, seine Biere herzustellen.
Dazu benutzt er die besten Zutaten aus der Welt der Braukunst. Ausgesuchte Hopfensorten und spezielle Gerstenmalze in Verbindung mit einer hochwertigen Flüssighefe, verhelfen seinen Bieren zu einem Hochgenuss voller Frische, feinperliger Eleganz und raffinierter Komplexität.
Seine Biere haben Namen wie Finesse, Nachtlicht, Standkorb, Neumond, Landpartie, Lokalpause und Vollmond. Hören sich doch interessant an, oder?

Aber welches Bier passt denn nun zu welchem Gericht?

Gehen wir seine Biere mal durch.
Als erstes das „Finesse“. Es ist ein blanc Ale mit einer trocken-feinen Weißweinnote und im Abgang fruchtig-spritzig. Es ist als Aperitif, zu leichten Speisen wie Meeresfrüchten und Gemüse bestens geeignet. Aber auch als Krönung eines unbeschwerten Tages.

Nachtlicht“ ist ein Russia Imperial Stout. Vollmundig-trocken mit subtilen Nuancen von Schokolade, Pflaume und Pinie. Es schmeckt am besten im Herbst oder Winter vor einem Kamin, mit einem Buch in einem Sessel oder als Digestif.

Das Bier „Strandkorb“ ist ein Pale Ale mit einem frischen Hauch von Zitrone und einer blumig-aromatischen Note. Am besten schmeckt es an einem gemütlichen Grillabend, als Aperitif und als Begleitung zu leichten Pastagerichten, mildem Käse oder Frischkäse.

Neumond“ ist ein Oatmeal Porter. Vollmundig im Geschmack, mit Noten von Espresso, dunkler Schokolade und Sherry. Zu kräftigen Grillgerichten wie Lamm oder Rind, zu Wild- und Wildgeflügelgerichten schmeckt es am besten, aber auch als Begleitung zu Schokolade, Pralinen oder Mandelgebäck. 

Landpartie“ ist ein Weißbier. Es ist fruchtig und spritzig im Geschmack, mit zarten Noten von Melone und Erdbeere. An einem milden Sommertag zu leichten Speisen wie Spargel, Meeresfrüchten oder gebratenem Fisch oder als Begleitung zu fruchtigen Desserts oder Eis schmeckt dieses Bier am Besten.

Lokalpause“ ist ein India Pale Ale, es hat Nuancen von Mango, Passions- und Zitrusfrüchten sowie einen Hauch von Karamell. E schmeckt am besten zu einer Currywurst oder einem Burger vom Grill sowie zu allen scharfen und gebratenen Speisen.

Last but not least das „Vollmond“. Es ist, wie der „Strandkorb“ ein Pale Ale. Hier schmeckt man Nuancen von reifen tropischen Früchten und eine würzige Kiefernote. Dieses Bier genießt man zum Ausklang eines entspannten Tages in geselliger Runde unter freiem Himmel – nicht nur bei Vollmondnächten. 


Wenn Ihr mich fragt, sind alle Biere sehr lecker. Kaufen könnt Ihr das Bier jeden Freitag von 14h – 16h in der Brauerei Leidenschaft in Bier GmbH im Robinienweg 3, 13567 Berlin-Hermstorf sowie online oder im EDEKA Görse & Meichsner, Eichborndamm 77-85 in Berlin-Reinickendorf.

Seit neuestem werden seine Bierspezialitäten im Getränkemarkt „Ambrosetti“, Schillerstraße 103, Berlin-Charlottenburg und sind im „Park Pavillon“ in der Friedenstraße 101 in Berlin-Friedrichshain vertreten.


Die Biere von Martin Schmidt, www.leidenschaft-in-Bier.de, sind allesamt in der Rezeptur durchdacht. Man merkt seinen Produkten die Leidenschaft zum Bier an, nicht nur, wenn man sich mit ihm unterhält. Auf jeden Fall werde ich bei meinen Caterings seine Biere empfehlen und anbieten. 

Bleibt neugierig

Euer Karsten 

Hallo meine lieben Genuss-Indianer, 

was im Februar Saison hat, könnt ihr auf der unterstehenden Grafik schön erkennen. 

Freilandprodukte

Im Freilandanbau werden der Anzahl nach bedeutende Gemüsearten wie Zwiebeln, Möhren, Kohl und Salate angebaut. Im Winterhalbjahr fällt der Selbstversorgungsgrad bei diesen Produkten gegenüber den Sommermonaten daher deutlich ab.

Freilandprodukte werden mit geringerer Klimabelastung produziert als Obst und Gemüse, das im beheizten Gewächshaus angebaut wird.

Geschützter Anbau

Das bezeichnet Flächen unter Folie, Glas oder Vlies, wobei der Anbau unter Vlies eher als eine Übergangsform vom Freilandanbau hin zum geschützten Anbau zu betrachten ist. Außerdem sind in meiner Saisongrafik nur Obst- und Gemüsesorten aufgeführt, die in unbeheizten Gewächs- oder Folienhäusern wachsen.

In den letzten Jahren konnte der geschützte Anbau bei der Reduzierung des chemischen Pflanzenschutzes große Fortschritte machen. Durch den Schutz der Pflanzen ist der Nützlingseinsatz in Form von Marienkäfern oder Schwebfliegenlarven als Alternative zu chemischen Schädlingsbekämpfungsmitteln besonders effektiv geworden.

Lagerware

Moderne Lagermethoden machen das ganze Jahr über frisches, regionales  Obst und Gemüse unabhängig von den Erntezeiten möglich. Ob Obst und Gemüse lagerfähig sind, hängt vom Erntezeitpunkt ab.

Geerntet wird reifes Obst und Gemüse, das während der Lagerung noch nachreifen kann. Die Lagerfähigkeit von Obst und Gemüse wird durch die Lagertemperatur sowie die relative Luftfeuchtigkeit maßgeblich bestimmt.

Hallo meine lieben Genuss-Indianer,

was im Januar Saison hat, könnt ihr auf der unterstehenden Grafik schön erkennen. 

Freilandprodukte

Im Freilandanbau werden der Anzahl nach bedeutende Gemüsearten wie Zwiebeln, Möhren, Kohl und Salate angebaut. Im Winterhalbjahr fällt der Selbstversorgungsgrad bei diesen Produkten gegenüber den Sommermonaten daher deutlich ab.

Freilandprodukte werden mit geringerer Klimabelastung produziert als Obst und Gemüse, das im beheizten Gewächshaus angebaut wird.

Geschützter Anbau

Das bezeichnet Flächen unter Folie, Glas oder Vlies, wobei der Anbau unter Vlies eher als eine Übergangsform vom Freilandanbau hin zum geschützten Anbau zu betrachten ist. Außerdem sind in meiner Saisongrafik nur Obst- und Gemüsesorten aufgeführt, die in unbeheizten Gewächs- oder Folienhäusern wachsen.

In den letzten Jahren konnte der geschützte Anbau bei der Reduzierung des chemischen Pflanzenschutzes große Fortschritte machen. Durch den Schutz der Pflanzen ist der Nützlingseinsatz in Form von Marienkäfern oder Schwebfliegenlarven als Alternative zu chemischen Schädlingsbekämpfungsmitteln besonders effektiv geworden.

Lagerware

Moderne Lagermethoden machen das ganze Jahr über frisches, regionales  Obst und Gemüse unabhängig von den Erntezeiten möglich. Ob Obst und Gemüse lagerfähig sind, hängt vom Erntezeitpunkt ab.

Geerntet wird reifes Obst und Gemüse, das während der Lagerung noch nachreifen kann. Die Lagerfähigkeit von Obst und Gemüse wird durch die Lagertemperatur sowie die relative Luftfeuchtigkeit maßgeblich bestimmt.

Hallo meine lieben Genuss-Indianer, 

Heute geht es um „regionale Lebensmittel“. Nein, keine Angst, ich packe jetzt nicht den gehobenen Zeigefinger aus. Allerdings bin ich der Meinung, sollte man sich schon Gedanken machen, was man isst.
In meinen Augen sollten Industriel hergestellte Lebensmittel verboten werden. Das klingt schon ungesund. Besser ist es, auf regionale und saisonale Lebensmittel zu zugreifen. 
Doch was heißt regional?

Ein regionales Produkt wird innerhalb einer abgegrenzten Region erzeugt, verarbeitet und vermarktet. Dabei ist der Begriff „Region“ nicht gesetzlich geregelt. Deshalb wird der Begriff unterschiedlich interpretiert und verwendet. Einige verstehen unter Region den Großraum um ihren Wohnort. Damit ist der Landkreis gemeint, das Bundesland oder Regionen, wie Taunus oder Eifel.
Regionale Lebensmittel stärken die Erzeuger vor Ort, somit auch die regionale Wirtschaft. Der Geschmack und die Frische der regionalen Lebensmittel sind unschlagbar. Sie werden reif geerntet, haben kurze Transportwege und daher auch klimaschonend.

Woran erkennt man ein regionales Produkt?

Auf der Verpackung ist der Erzeuger angegeben. Bei Kartoffeln, Erdbeeren oder Spargel sollte die Adresse des Erzeugers, der Ort oder eine konkrete Region genannt sein. Bei Eiern erkennt man am Eiercode, woher die Eier kommen. Steht z. B. x-DE-11 xxxx auf dem Ei, steht die 11 für Berlin.

Werbehinweise, wie z. B. „aus der Region“, „Heimat“ oder „von hier“ ohne einer genauen Orts- oder Regionsangabe sind keine Hinweise auf regionale Lebensmittel.

Für die regionale Herkunft von Rohstoffen, Zutaten oder die Verarbeitung in der Region existieren im Markengesetz keinerlei Regelungen. Daher sind Markennamen, wie „Mark Brandenburg“, „Küstengold“ oder Ähnliches, ebenfalls kein Garant auf Regionalität.
Ebenfalls kein Indiz für ein regionales Produkt ist eine regionale Spezialität, wie z. B. Lübecker Marzipan, schwäbische Spätzle oder Schwarzwälder Schinken. Hier muss lediglich die Produktion in der genannten Region sein. Woher die einzelnen Rohstoffe herkommen, bleibt unbekannt.

Was ich auch mal gelesen habe, ist Folgendes:
Deutsche Pilze heißt, dass sie in Deutschland geerntet worden sind.
Nun haben polnische Pilzzüchter ihre Pilze, die  kurz vor der Ernte stehen, in ihren Zuchtbehältern auf einen LKW geladen und die Pilze dann in Deutschland geerntet. Schon waren es deutsche Pilze, obwohl sie in Polen gezüchtet worden sind und nur zur Ernte in Deutschland waren.

Auf einigen Etiketten ist das Regionafenster zu finden. Es gibt Auskunft über die Region der Herkunft, den Ort der Verarbeitung, wieviele regionale Zutaten verwendet worden sind und die Stelle, die das kontrolliert hat. Somit hat man mit dem Regionalfenster eine gute Orientierungshilfe, aber eine Garantie auf ein regionales Produkt hat man jedoch nicht. Daher schaut auf die Angaben.
Ist die Region eingrenzbar oder stehen da zwei, drei Bundesländer drauf? Achtet darauf, dass die Entfernung der Verarbeitungs- und dem Herkunftsort nicht weit entfernt sind und schaut auf den Anteil der regionalen Zutaten.

Ich für meinen Teil ziehe die Direktvermarktung in den Hofläden, den Wochenmärkten oder in Bauernläden vor. Man kauft direkt beim Erzeuger und weiß, woher es kommt. Auch Gemüse-Abokisten bei Erzeugern sind eine gute Wahl. Das gelieferte Gemüse ist immer saisonal und ebenfalls direkt vom Erzeuger. Ich lege auch nicht viel Wer darauf, dass eine Gurke gerade ist und irgendwelchen DIN-Normen entspricht. Hauptsache lecker und die Erzeuger müssen keine Lebensmittel entsorgen, die dieser Norm nicht entsprechen. 

Bleibt neugierig

Euer Karsten