Hallo meine lieben Genuss-Indianer*innen,

wir bleiben zu Hause. Das ist der beste Schutz für uns und unseren Mitmenschen. Nur so können wir das Virus zwar nicht ganz aufhalten, indes die Ausbreitung verlangsamen. Mein Appell an Euch: Haltet Euch an die Verhaltensregeln während der Krise!

Was gibt es Besseres gegen die aufkommende Langeweile oder dem Lagerkoller, als selber zu kochen. Die Frage, die sich bei den leeren Regalen in den Läden stellt, ist, ob man weiterhin alles bekommt, was man zum Kochen benötigt. Die Regierung hat bekräftigt, dass die Versorgung gesichert sei und es keinen Grund für Hamsterkäufe gibt. (Übrigens auch nicht für Klopapier!) Lediglich die Situation an den Grenzen, den damit verbundenen Staus, verlangsamt im Moment die Kette vom Erzeuger der Rohstoffe über die Verarbeitung bis zur Logistik, also dem Ausliefern an die Märkte und Läden.
Das Virus verbreitet sich nach dem jetzigen Kenntnisstand über die sogenannte Tröpfcheninfektion. Ein Infizierter steckt andere Mitmenschen über die Luft an, z.B. beim Husten, Niesen oder einfach beim Sprechen. Es besteht aber auch die Möglichkeit der Schmierinfektion, indem der Virus von den Händen an die Schleimhäute von Nase oder Auge kommt. Daher ist es absolut wichtig, die Verhaltensregeln einzuhalten: mindestens 1,5 Meter Abstand halten, gründlich und regelmäßig die Händewaschen und nicht ins Gesicht fassen. Der Erreger bleibt nach dem jetzigen Wissensstand über das Virus nur eine begrenzte Zeit an Oberflächen haften und infektiös.
Das Anstecken über importierte Lebensmittel, z.B. aus Italien oder China, ist nach dem bisherigen Kenntnisstand sehr unwahrscheinlich. Ebenso die Möglichkeit der Infektion der Atemwege beim Essen von kontaminierten Lebensmitteln ist ebenso unwahrscheinlich. 

Warum schreibe ich das so ausführlich?
Das bedeutet, man kann bei Einhaltung der Hygienemaßnahmen bedenkenlos Lebensmittel einkaufen. Es ist absolut nicht notwendig, zu hamstern.
Beachtet beim Zubereiten von Speisen die Hygiene, wascht Obst und Gemüse vor dem Verzehr gründlich ab, am besten unter fließendem Wasser. Trennt rohe und gegarte Lebensmittel beim Verarbeiten und benutzt nicht die gleichen Gerätschaften. 

Es ist im Moment wichtig, das Immunsystem zu stärken. Da ist eine ausgewogene Ernährung ebenso wichtig wie ausreichend Schlaf, körperliche Aktivitäten und frische Luft. Spaziergänge oder Sport draußen an der frischen Luft ist erlaubt, solange der Mindestabstand eingehalten wird und man nicht mit mehr als zwei Personen unterwegs ist. 
Meine lieben Genuss-Indianer*innen, bleibt zu Haue, erledigt draußen nur das Nötigste, helft älteren Menschen in der Nachbarschaft. Wir schaffen das. 

Bleibt neugierig

Euer Karsten

Hallo meine lieben Genuss-Indianer*innen,

Vitalität ist in der Situation von heute wichtig, besonders wenn man im Home Office sitzt.
Sauerstoff ist auch in unserem Körper wichtig für die Energie, die Vitalität. Die roten Blutkörperchen sind verantwortlich für den Transport des Sauerstoffes aus der Lunge in die verschiedenen Körpergewebe. Sie transportieren aber auch Kohlendioxyd zurück zur Lunge.
Für die Bildung von den roten Blutkörperchen, Erythrozyten genannt, ist Eisen wichtig.
Nur mal so am Rande. Ein Mensch mit 80 kg hat ca. 6 Liter Blut. Darin sind 24 – 30 Billionen der Erythrozyten enthalten. Wenn man die Oberflächen aller Erythrozyten ausbreiten und nebeneinander legen würde, entstünde eine Fläche von sage und schreibe 4000 m². Wahnsinn, oder?

Ich habe für Euch ein Gericht, das jede Menge Eisen liefert. Und es ist vegetarisch.
Ach ja, lecker ist es auch noch.

Zu meinem Rezept empfehle ich Euch zwei Weine vom Weingut Dr. Heigel.

Zum einen den 2018 MONKYTONK. Er duftet nach Zitrusaromen und Mirabellen, schmeckt erfrischend und leicht. Er hat zarte Fruchtnuancen.
Am Besten passt er als Aperetif und zur leichten mediterranen Küche.

Der andere Wein ist vom selben Weingut der 2016 GELBER MUSKATELLER. Er duftet nach exotischen Früchten, wie Litschi, und Rosen. Er schmeckt aromatisch und weich, nach Ananas, Mango und reifer Pfirsich. Geeignet ist er auch für Vorspeisen, Pasta oder fruchtige Desserts.

Bleibt neugierig
Euer Karsten

Couscous-Gemüse-Pfanne

Portionen 4 Portionen

Zutaten

  • 500 g Brokkoli
  • 400 g Paprikaschote 1 rote und 1 gelbe Schote
  • 200 g Möhren das sind ca. 2 Möhren
  • 150 g Erbsen TK-Ware
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 200 g Couscous
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 4 EL Pflanzenöl
  • 2 EL Garam Masala
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 TL Chilipaste wer es nicht scharf haben will, nimmt nur 1 TL
  • Salz
  • Pfeffer

Anleitungen

  • Der Brokkoli wird gewaschen. Den Stiel abschneiden und schälen. den geschälten Stiel in ca. 1 cm große Stücke schneiden. Den Rest vom Brokkoli in Röschen teilen.
  • Die Möhren schälen und in kleine Würfel schneiden.
  • Nun die Paprikaschoten waschen und schälen, dadurch werden sie bekömmlicher. Dann die Schoten vierteln, entkernen und waschen, damit auch die letzen Samenkörner entfernt werden. Nun klein schneiden.
  • Den Knoblauch schälen und klein hacken. Dazu den Knoblauch erst in so dünne Scheiben wie möglich schneiden und dann so klein wie es geht schneiden. Ich bin nicht dafür, den Knoblauch zu pressen.
  • In einer Pfanne wird nun das Öl erhitzt. Darin werden Brokkoli, Paprika, Möhren und Knoblauch bei mittlerer Hitze ca. 4 - 5 Minuten gedünstet.
  • Danach kommen die Erbsen, die Chilipaste und das Garam Masala dazu und alles kurz mitdünsten lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Die Brühe dazu gießen und 1 Minute mitköcheln lassen.
  • Nach ca. 1 Minute den Couscous hinein geben und umrühren. Den Topf vom Herd nehmen und mit Deckel drauf ungefähr fünf Minuten quellen lassen.
  • In der Zeit die Frühlingszwiebeln waschen, putzen und in feine Ringe schneiden.
  • Nun die Couscous-Gemüsepfanne auf Tellern anrichten und mit den Frühlingszwiebeln bestreuen. Guten Appetit

Hallo meine lieben Genuss-Indianer*innen,

der Corona-Virus hat uns voll im Griff.
Gestern Abend war ich mit meinem Hund Gassi. Normalerweise höre ich Autogeräusche von der Hauptstraße, nichts. Das Aufheulen von Motoren der Autos, die an der grünen Ampel Gas geben, fehlt. In den Häusern sind in mehr Wohnungen die Lichter an, als sonst. Ebenso sind weniger Gassigänger unterwegs als sonst. Aber gestern waren wir, mein Hund und ich, ganz alleine unterwegs.

Auch heute Morgen war es leiser als sonst. Keine Helikoptereltern, die ihre Kinder mit den dicken SUV`s in die Schule fahren. Die Tram ist leerer als sonst. Meine Frau ist zu Hause und macht Home Office.

Das, was mich am meisten schockiert, sind die Hamsterkäufe. Warum braucht man 5 Paket Klopapier und weiß-nicht-wieviel Kilo Nudeln? Auch Dosensuppen, Ravioli, alles wurde gekauft, als ob es kein Morgen mehr gibt. Mich schockiert es nicht, dass ich kein Klopapier kaufen konnte, sondern wie egoistisch die Menschen sind. Die Versorgung ist gewährleistet. Es wird weiterhin Nudeln und Klopapier geben, man kann Einkaufen gehen.
Wer trotzdem für den Notfall einkaufen will, sollte vorher planen. Nudeln und Klopapier ist nicht so essentiell wichtig.
Wasser ist wichtig. Drei bis vier Liter Wasser pro Tag und jede Person – und Haustier – sollten im Haushalt sein. Durch die Pandemie wird der Zugang zu sauberem Wasser nicht eingeschränkt werden. Trotzdem sollte auf den Natriumkonsum geachtet werden. Salz wird zur Konservierung von Lebensmitteln und zur Geschmacksverstärkung verwendet und wird den Konserven beigefügt, um die Haltbarkeit zu verlängern.
Zu viel Salz kann zu einer Austrocknung führen. Das kann zu u.a. Schwindel und Müdigkeit führen. Am Besten, man achtet auf natriumarme Lebensmittel. Bei Bohnen oder Gemüse aus der Dose kann man vor der Zubereitung das Salz abwaschen. Für den Geschmack sollte man auf andere Gewürze anstatt auf Salz zurückgreifen. Ich denke da an getrocknetes Oregano, Basilikum, Rosmarin oder Thymian, an Pfeffer, Chilipulver, Paprika, Kurkuma oder salzfreie Gewürzmischungen.
Vielleicht auch mal daran denken, wenn es keine Pandemie mehr gibt und es wieder „normal“ läuft.

Greift erst auf frische Lebensmittel zurück, bevor ihr auf die gefrorenen und haltbaren Zutaten zukauft, liebe Genuss-Indianer*innen. Zu den frischen Lebensmittel, die länger haltbar sind, zählen Kartoffeln, Zwiebeln und Zitrusfrüchte.
Wenn Ihr Käse und Milchprodukte nach dem Öffnen so schnell wie möglich verbraucht, verlängert Ihr die Haltbarkeit. Durch das Öffnen der Verpackung strömt Luft hinein. Je öfter eine Verpackung geöffnet wird, desto früher muss man das Lebensmittel wegwerfen.
Wenn es Euch erwischt hat und Ihr krank werdet, sollten Sportgetränke als Kalorien- und Elektrolytquelle im Hause sein.
Ein Tipp ist auch, Eure Lieblingsessen zu kochen und einzufrieren. Frikadellen eignen sich sehr gut, ebenso Tomatensoße oder Eintöpfe.
Meine lieben Genuss-Indianer*innen, noch ist es nicht soweit. Die Läden sind bei uns in Deutschland offen und werden es auch bleiben. Auch Apotheken und Drogerien werden nicht schließen. Lediglich Bars, Restaurants, Clubs oder Kinos sind zu.
Achtet nicht nur auf Euch, habt Eure Nachbarn im Auge, gerade die älteren Menschen brauchen eventuell Eure Hilfe. Seid nicht egoistisch und helft, wo ihr könnt.

Bleibt neugierig und helft den anderen.

Euer Karsten 

Hallo meine lieben Genuss-Indianer, 

es ist März und was hat diesen Monat Saison? Das könnt ihr auf der unterstehenden Grafik schön erkennen. 

Freilandprodukte

Im Freilandanbau werden der Anzahl nach bedeutende Gemüsearten wie Zwiebeln, Möhren, Kohl und Salate angebaut. Im Winterhalbjahr fällt der Selbstversorgungsgrad bei diesen Produkten gegenüber den Sommermonaten daher deutlich ab.

Freilandprodukte werden mit geringerer Klimabelastung produziert als Obst und Gemüse, das im beheizten Gewächshaus angebaut wird.

Geschützter Anbau

Das bezeichnet Flächen unter Folie, Glas oder Vlies, wobei der Anbau unter Vlies eher als eine Übergangsform vom Freilandanbau hin zum geschützten Anbau zu betrachten ist. Außerdem sind in meiner Saisongrafik nur Obst- und Gemüsesorten aufgeführt, die in unbeheizten Gewächs- oder Folienhäusern wachsen.

In den letzten Jahren konnte der geschützte Anbau bei der Reduzierung des chemischen Pflanzenschutzes große Fortschritte machen. Durch den Schutz der Pflanzen ist der Nützlingseinsatz in Form von Marienkäfern oder Schwebfliegenlarven als Alternative zu chemischen Schädlingsbekämpfungsmitteln besonders effektiv geworden.

Lagerware

Moderne Lagermethoden machen das ganze Jahr über frisches, regionales  Obst und Gemüse unabhängig von den Erntezeiten möglich. Ob Obst und Gemüse lagerfähig sind, hängt vom Erntezeitpunkt ab.

Geerntet wird reifes Obst und Gemüse, das während der Lagerung noch nachreifen kann. Die Lagerfähigkeit von Obst und Gemüse wird durch die Lagertemperatur sowie die relative Luftfeuchtigkeit maßgeblich bestimmt.

Bleibt neugierig

Euer Karsten