Hallo meine lieben Genuss-Indianer,

lange habt ihr nichts von mir gehört. Einige von Euch haben gefragt, wann es wieder weiter geht und haben sich Gedanken gemacht, insbesondere meine Mutter.
Warum ihr lange Zeit nichts gehört habt, ist einfach erklärt:

1. ich war krank, hatte eine Magen-Darm-Infektion und habe 15 Kg abgenommen. Das war zuviel in so kurzer Zeit, dass meine Kondition und mein Kreislauf im Keller waren. Wie ihr wisst, bin ich Diabetiker und mein Zuckerwert hat sich auch drastisch verschlechtert.

2. habe ich die Zeit genutzt und mir sehr viele Gedanken gemacht. U.a. habe ich die Mitgliedschaft und den 2. Vorsitz im Fotoclub Pankow aufgegeben, da es mir meiner Meinung nach in der Zukunft nichts bringt. Desweiteren habe ich mir überlegt, dass ich meine Internetseite anders gestalten werde. Das ist zwar noch nicht geschehen, die Umgestaltung ist in Planung. Mit der Umgestaltung werde ich neue Ideen, neue Rubriken auf meiner Seite einbauen. Welche werde ich zu gegebener Zeit bekannt geben. 

Ich habe auch eine andere Küche gefunden, in der ich arbeiten darf. Sie ist ganz in der Nähe von zu Hause und bin in 10 Minuten dort. Es ist ein Restaurant mit einer kleinen Bühne. Meine Eventreihe „Essen mit allen Sinnen“ wird dort stattfinden. Auch mit dem Event habe ich einiges vor und es ist schon einiges in Planung. 

Lange Rede, kurzer Sinn:
Ich habe die Zeit des Krankseins genutzt, habe mir Gedanken gemacht. Es wird im neuen Jahr mit neuem Schwung richtig ab gehen. Freut Euch drauf.

Euer Karsten 

Hallo meine lieben Genuss-Indianer,

endlich kann ich Euch wieder schreiben. Nach nunmehr drei Wochen des Krankseins habe ich die Kraft und die Muse, wieder zu schreiben.
Ich hatte einen starken Magen-Darm-Infekt, habe 12 Kg abgenommen in der Zeit. Nun habe ich alles überstanden und muss die verlorenen Kilos (nicht alle) wieder bekommen, um meine Kondition und meinen Kreislauf auf ein normales Level zu bringen.
Genug über Krankheit gesprochen … äh … geschrieben. 

Am 19. Oktober fand mein Event „Essen mit allen Sinnen“ statt. Leider ohne mich, denn wie oben beschrieben, bin ich just an dem Tag krank geworden. Die Gäste habe ich noch begrüßen können, danach hat mich meine Frau mit einem Taxi nach Hause geschickt. Sie hat die ganze Veranstaltung mit Hilfe des Personals vom „Capt`n Schillow“ gewuppt. Dafür bin ich ihr und dem Team „Schillow“ sehr dankbar. 

Es war großartig, habe ich von den Gästen gehört, einige haben es mir persönlich gesagt, andere in einer E-Mail geschrieben.
Der Stör war sehr lecker, danke nochmal an Matthias Engel von www.25Teiche.de

Michael Friedman und Mea waren auch sehr zufrieden. Immerhin hat er sich zu diesem „Experiment“ bereit erklärt. Experiment deswegen, weil man nicht wissen konnte, wie „Essen mit allen Sinnen“ angenommen wird. Eins steht fest: Es muss den Beiden gefallen haben, den für nächstes Jahr, wenn er wieder in Deutschland ist, wurde bereits zugesagt, erneut bei meinem Event mitzuwirken. 

Alles in allem war es ein gelungener Abend mit zufriedenen Gästen. Die Veranstaltung „Essen mit allen Sinnen“ war ein großer Erfolg und wird auf jeden Fall fortgesetzt.
Hier noch einige Impressionen, fotografiert von Peter Danielzick.


Michael Friedman
Ochsenbäckchen mit Rahmwirsing und Graupenrisotto
Mea & Michael
Meine wunderbare Frau mit Mea und Michael

Hallo meine lieben Genuss-Indianer,

mein Event “Essen mit sllen Sinnen” ist am 19. Oktober 2019.
Ein Drei-Gänge-Menu wird es geben und Musik von Michael Friedman
Für den, der noch nicht weiß, wer Michael Friedman ist oder was ihn an Musik erwartet, dem habe ich mal ein paar Pressemitteilungen unten angehängt.

MICHAEL FRIEDMAN  –  SINGER/GUITARIST/SONGWRITER

“Elektrisch und Unvergesslich”

                             BADISCHE ZEITUNG – FREIBURG

„Angesagt hat sich ein hochkarätiger Musiker aus Kanada. Michael Friedman, “…ein hervorragender Sänger und vollendeter Musiker”, wie die Presse euphorisch schreibt, ist in erster Linie Singer/Guitarist/Songwriter. Wer sich dabei an den deutschen Begriff  ,Liedermacher’ anlehnen möchte, möge das tun – stelle aber in Rechnung, dass in Nordamerika die Uhren anders ticken. Diese Songs strafen alle Erwartungen Lügen, die da meinen, ein Mann und eine Gitarre klingen eben so und so….weit gefehlt. Hier paart sich virtuoses Können mit ausdruckstarker Stimme (über 3 Oktaven!), Gedankenreichtum und tiefes Gefühl mit ansprechender Moderation. Hiesiges Publikum dürfte zusätzlich überrascht sein: Michael spricht deutsch – welch Seltenheit für einen Nordamerikaner!“ 

Stefan Körbel – Nebelhorn

“…der beste Folk-Rock, den ich in letzter Zeit gehört habe!”                                                  Kalle Horstmann im TREND JOURNAL

“Friedman kombiniert eine sehr scharfe kompostionale Sensibilität mit einen soliden Kniff einsichtsvolle Lieder über persönliche Verhältnisse zu schreiben, sowohl im romantischen Rahmen als auch in grösserem Gesellschaftskontext.”   

                                          Alexander Varty – GEORGIA STRAIGHT

“Seine Lieder trugen uns durch einen Sturm der Gefühle….sein Programm endete viel zu früh.”                                 

                                              COSMIC DEBRIS – Nanaimo, Canada

“Der Kanadier Michael Friedman ist einer der interessantesten Singer/Songwriter seiner Generation.”                                                                                                                                                                                 VINTAGE GUITAR NEWS

Also, meine lieben Genuss-Indianer, allein für die Musik an dem Abend lohnt es sich, zu kommen.

Das Menü nochmal kurz:
Vorspeise: geräucherter Stör
Hauptspeise: Ochsenbäckchen mit Rahmwirsing und Graupenrisotto
Nachspeise: Whiskey – Creme

Anmeldung und nachmehr Infos gibt es hier.

Bleibt Neugierig

Euer Karsten

Hallo meine lieben Genuss-Indianer*innen,

es gibt Neuigkeiten!!!!

Das Event wird am 19.10.2019 auf dem Restaurantschiff Capt`n Schillow stattfinden

Das Schiff liegt am Carlottenburger Tor. Es liegt fest im Landwehrkanal am Tiergartenufer. Auf einem Schiff zu sein ist immer etwas Besonderes. Auf einem Schiff hervorragend zu essen ist etwas Außergewöhnliches. Jedoch auf einem Schiff hervorragend zu essen und der Musik eines hervorragenden Singer/Songwriter aus Kanada zu hören, ist Exklusiv.
Kein geringerer als Michael Friedman wird zwischen Vor- und Hauptspeise, sowie zwischen Haupt- und Nachspeise seine Lieder für uns spielen.

Das Menü:
Als Vorspeise gibt es geräucherten Stör von der Fischzucht 25 Teiche. Der Züchter Matthias Engels wird den Stör für uns filetieren und wird Geschichten über den Stör erzählen.
Seine Fischzucht wird mit Quellwasser gespeist. Er züchtet unter anderem Forellen, Saiblinge und Störe in seinen 25 Teichen.

Die Hauptspeise sind Ochsenbäckchen mit Rahmwirsing und Graupenrisotto.
Als Ochsenbäckchen wird das Backenfleisch des Rinds bezeichnet. Es liegt oberhalb des Unterkiefers. Das Ochsenbäckchen hat eine dunkelrote Farbe und zeichnet sich durch eine feine Marmorierung aus. Die zarte Fettmarmorierung macht die sonst eher mageren Ochsenbäckchen zu einem echten Leckerbissen.

Als Nachspeise gibt es eine Whiskey-Creme.

Karten gibt es hier auf meiner Seite oder an der Abendkasse für 69,95€ inclusive einem Getränk (Weiss- oder Rotwein oder Bier) zu den jeweiligen Gängen, Wasser auf den Tischen, dem 3-Gänge-Menü und dem Konzert von Michael Friedman.
Bitte reserviert Plätze unter 0157 57419857 und bezahlt hier im Shop oder an der Abendkasse.
Das Event startet am 19.10.2019 um 19:00h. Eines ist ab 18:30h-
Für Vegetarier wird es ein fleischloses Essen geben.

Es wird ein unvergeßlicher Abend. Ich freue mich auf Euch.

Bleibt Neugierig
Euer Karsten

Hallo meine lieben Genuss-Indianer*innen,

was habt ihr am 19.Oktober 2019 vor?
Mein Tip:
Nehmt Euch an diesem Aben nichts vor und kommt zu meinem Event “Essen mit allen Sinnen”.

Der musikalische Genuss ist Michael Friedman. DER Singer/Songwriter und Gitarrenvirtuose aus Kanada.
Auf seiner Homepage ist folgendes zu lesen:
“Michael wuchs in Vancouver in einer Familie von Musiker(inne)n auf. Vom ersten Tag an hörte er Folk, Worldmusic, Rock und klassische Musik; mit vier Jahren begann er das Klavierspiel. Sein Vater spielte Flöte in diversen Orchestern und leitete eine Folkband. Die Familie zog nach Berlin, wo sich der Vater an der renommierten Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ dem Dirigentenstudium widmete, während Michael seine lebenslängliche und „besessene“ Liebe zur Gitarre entdeckte. Nach einem Zwischenspiel in Toronto kehrte Michael nach Berlin zurück, um an der gleichen Musikhochschule zu studieren. Während dieser Zeit gastierte er als Solokünstler und Mitwirkender in verschiedenen Bands in mehreren europäischen Ländern und wurde als angesehenes Mitglied in die internationale Musikergemeinschaft aufgenommen.”
Ein MUSS für alle Freunde der handgemachte Musik.

Den kulinarischen Genuss bereite ich für Euch zu.
Es wird ein 3-Gänge-Menu geben.
Ich koche, gemäß meinen Prinzipien, Regional und Saisonal, von Bauernhöfen oder Züchtern aus der Umgebung.
Als Vorspeise, soviel verrate ich Euch bereits, wird es einen geräucherten Stör direkt vom Züchter 25 Teiche geben. Der Züchter filetiert ihn selber für Euch und kann interessante Geschichten rund um den Stoff erzählen.

Lasst Euch diesen Abend nicht entgehen.
Der Eintritt kostet 69,95€ und kann hier erworben werden:

oder bei Eventim

Ich freue mich auf Euch
Bleibt Neugierig

Euer Karsten

Hallo meine lieben Genuss-Indianer*innen,
der September ist da und und die Natur hat den Tisch noch immer reichlich gedeckt.

Freilandprodukte

Im Freilandanbau werden der Anzahl nach bedeutende Gemüsearten wie Zwiebeln, Möhren, Kohl und Salate angebaut. Im Winterhalbjahr fällt der Selbstversorgungsgrad bei diesen Produkten gegenüber den Sommermonaten daher deutlich ab.

Freilandprodukte werden mit geringerer Klimabelastung produziert als Obst und Gemüse, das im beheizten Gewächshaus angebaut wird.

Geschützter Anbau

Das bezeichnet Flächen unter Folie, Glas oder Vlies, wobei der Anbau unter Vlies eher als eine Übergangsform vom Freilandanbau hin zum geschützten Anbau zu betrachten ist. Außerdem sind in meiner Saisongrafik nur Obst- und Gemüsesorten aufgeführt, die in unbeheizten Gewächs- oder Folienhäusern wachsen.

In den letzten Jahren konnte der geschützte Anbau bei der Reduzierung des chemischen Pflanzenschutzes große Fortschritte machen. Durch den Schutz der Pflanzen ist der Nützlingseinsatz in Form von Marienkäfern oder Schwebfliegenlarven als Alternative zu chemischen Schädlingsbekämpfungsmitteln besonders effektiv geworden.

Lagerware

Moderne Lagermethoden machen das ganze Jahr über frisches, regionales  Obst und Gemüse unabhängig von den Erntezeiten möglich. Ob Obst und Gemüse lagerfähig sind, hängt vom Erntezeitpunkt ab.

Geerntet wird reifes Obst und Gemüse, das während der Lagerung noch nachreifen kann. Die Lagerfähigkeit von Obst und Gemüse wird durch die Lagertemperatur sowie die relative Luftfeuchtigkeit maßgeblich bestimmt.

Bleibt neugierig

Euer Karsten

Hallo meine lieben Genuss-Indianer*innen,
letztens haben wir kurz über das achtsame Essen geredet. Vor dem Essen jedoch steht das achtsame Kochen. Es gab in Japan einen ganz berühmten Zen Meister, mit Namen Dogen Senji. Er legte auf den Akt der Essensaufnahme, der so unverzichtbar ist in unserem Leben, außerordentlich viel Wert. Für den Koch seines Klosters, Tenzo genannt, schrieb er Anleitungen, auf japanisch heißen diese Anleitungen „Tenzokyokun“. Ein wichtiger Punkt, der sich durch das gesamte Tenzokyokun zieht, liegt in der Bedeutung des Aktes des Kochens als eine wertvolle Handlung und eine Art der Zen-Übung. Dieser Punkt wird von verschiedenen Aspekten her eingehend und wiederholt behandelt. Unter anderem prägte er den Begriff „Shojin-ryori“, übersetzt heißt das so viel wie Hingabe beim Kochen.

Was bedeutet das?
In diesen Anleitungen des Zen-Meisters hat er drei Gesinnungen entwickelt, wie man an das Kochen herangehen sollte. Er nennt sie die drei Herzen des Kochens.

Das erste Herz ist das freudvolle Herz.
Hierbei geht es um das Thema Dankbarkeit.
Dankbar dafür, dass man nun mit diesen tollen Lebensmitteln kochen darf, dankbar dafür, dass Menschen gearbeitet haben, damit diese Lebensmittel auf dem Tisch liegen. Mit Freude an die schönen Tätigkeit des Kochens herangehen und sich dabei ganz dieser Freude des Kochens hingeben.

Das zweite Herz ist das pflegende Herz.
Da geht es um die Fürsorge für die Person oder Personen, die man bekocht.
Immer mit den Gedanken bei den Menschen zu sein, für die man gerade das Essen zubereitet.
Kann der Mensch oder können die Menschen, die ich bekoche gut kauen? Gibt es  irgendwelche Unverträglichkeiten oder Bedürfnisse? Bevorzugen sie die vegetarische oder vegane Küche? Man kocht wie eine Mutter, die sich um ihre Kinder sorgt.

Das dritte Herz ist das großmütige Herz.
Da geht es darum, egal welches Lebensmittel man vor sich auf dem Tisch hat, ob das nun der teure Hummer oder eine einfache Kartoffel ist, wir behandeln es immer gleich. Das schult auch die Gelassenheit beim Kochen. Es sollte möglichst alles verwendet werden, so wenig wie möglich weggeschmissen werden. Der Koch muss sich befleißigen, das kostbare Leben der Zutaten bei der Zubereitung der Mahlzeit bestmöglich zu nutzen, so steht es in den Anweisungen des Zen-Meisters an die Köche.

Wenn man mit diesen drei Herzen kocht, bekommt jede Mahlzeit eine besondere Qualität, es schmeckt auch anders. Des Weiteren sollte nicht besonders scharf gekocht werden, man sollte darauf achten, dass die Gäste, für die man kocht, nicht nach dem Essen zu stark aus dem Mund riechen. Nicht übertreiben mit Knoblauch oder Zwiebeln, z.B. Es geht darum, sich um seine Gäste zu kümmern, dass man für sie da ist, schon beim Kochen. Natürlich kommt nur was Regionales und Saisonales auf den Tisch. 

Meine lieben Genuss-Indianer*innen, stellt Euch mal vor, Ihr fahrt mit dem Auto, einem Benziner, zur Tankstelle. Ihr entscheidet Euch, weil es billiger ist, für Diesel und tankt das Auto mit Diesel voll. Ihr freut Euch über den günstigeren Preis. Doch kaum seid Ihr von der Tankstelle herunter gefahren, ruckelt das Fahrzeug kurz und bleibt stehen. So schnell werden wir nicht merken, dass wir etwas Falsches gegessen haben, denn unser Körper ist anpassbar. Doch irgendwann wird auch unser Körper zwar nicht ruckeln, aber wir fühlen uns unwohl oder haben Bauchschmerzen.
Achtsamkeit beginnt schon beim Einkaufen der Lebensmittel. Dazu im nächsten Bericht mehr.

Bleibt neugierig.

Euer Karsten