Hackfleisch-Gemüse-Pfanne mit Reis

Gericht Hauptspeise
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Arbeitszeit 40 Minuten
Portionen 4 Personen

Zutaten

  • 1 Tasse Reis
  • 500 g Hackfleisch Gemischt oder Rind
  • 1 rote Paprika
  • 1 gelbe Paprika
  • 1/2 Zucchini
  • 1 Stange Lauch
  • 1 mittlere Zwiebel
  • 250 ml Rinderbrühe oder Gemüsebrühe
  • Salz
  • Pfeffer

Anleitungen

  • Die rote und gelbe Paprika waschen und in kleine Stücke schneiden
  • Die Zucchini und die Stange Lauch ebenfalls waschen und die Zucchini in kleine Stücke und die Stange Lauch in Ringe schneiden.
  • Das Hackfleisch mit Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen. In einem Wok mit heißem Öl das Hackfleisch anbraten
  • Die Tasse Reis mit 2 1/2 Tassen Salzwasser kochen.
  • Die Zwiebeln zum angebratenem Hackfleisch dazugeben.
  • Wenn die Zwiebeln leicht glasig sind, den Lauch dazugeben und ebenfalls leicht anbraten.
  • Danach die Paprikas in den Wok dazugeben. Alles kräftig mischen. Oder man nimmt dieses Paprika-Trio.
  • Die Rinderbrühe (Gemüsebrühe)ebenso in den Wok schütten und das Ganze bei mittlerer Hitze und geschlossenem Deckel 5-7- Minuten ziehen lassen.
  • Wenn der Reis fertig ist, Portionsweise in den Wok geben und jedesmal unterrühren. Mit geschlossenem Deckel 3-4 Minuten ziehen lassen.
  • Das Gericht auch einem Teller servieren. Guten Appetit
Streetfoodfestival

Hallo meine lieben Genuss-Indianer,

letztes Wochenende war in Potsdam, laut Veranstalter, Europas größtes Streetfood Festival. Der Ort der Veranstaltung konnte auch nicht besser gewählt werden, denn es fand im Lustgarten statt.

An 70 Foodtrucks und Imbiss-Ständen konnte, wer Lust hatte, nach Herzenslust die leckersten oder exotischsten Sachen probieren. Da gab es den Stand „Dr. Bob`s Kitchen“ mit Insektensnacks, thailändische oder japanische Küche war ebenso vertreten wie das Barbeque aus Amerika oder Kartoffelpuffer aus Deutschland und Poffertje aus Holland. Für jeden war etwas dabei, auch Vegetarier kamen auf ihre Kosten.

Livemusik rundete das Programm ab und die Kleinen konnten geschminkt werden oder sich auf Trampolins austoben.

Wir haben einen Pulled Pork Burger gegessen, der sehr lecker war. Als Nachtisch Poffertje und Kartoffelpuffer mit Apfelmus.
Bei sonnigem Wetter bei 15 Grad mit meiner Frau in Potsdam im Lustgarten sitzen und die tollsten Sachen probieren, was kann es schöneres geben?

Wenn in Eurer Stadt mal Streetfoodtrucks auftauchen, lohnt es sich, mal hinzugehen und zu probieren, was dort angeboten wird.

Bleibt neugierig

Euer Karsten

Ernährungsformen

Hallo meine lieben Genuss-Indianer,

im Moment sieht es so aus, dass die Ernährung zur Religion wird. Und wie in den Religionen darf man dies, muss dafür aber auf das Verzichten.
Ich habe noch von meinen Eltern den Satz „Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt“ gehört. Heute macht man ein Wirbel um die Ernährung und ein Trend jagt den nächsten.

Was steckt dahinter?

Eine These von Wissenschaftlern ist, dass der Mensch Regeln braucht, denn strenge Regeln geben einem Halt. Deshalb versuchen auch Anhänger einer bestimmten Ernährungsreligion missionarisch alle anderen davon zu überzeugen, dass ihre Art der Ernährung die Beste ist. Die richtige Ernährung ist zu einem Lebensstil geworden.

Gehen wir mal den folgenden Fragen nach:
Welche Arten von Ernährungsformen gibt es eigentlich?
Was steht hinter dieser Ernährungsform und ist sie gesund?

Hier eine (nicht vollständige) Liste der Ernährungsformen:

• Vegetarisch
• Paleo
• Trennkost
• Rohkost
• Vollwert
• Low Carb

Vegetarisch

Die ganz strengen Vegetarier essen nicht nur kein Fleisch, sondern verzichten auch auf tierische Lebensmittel. Die nicht so strengen essen schon mal Fisch, Eier oder Milchprodukte. Noch strenger als die Vegetarier sind die Veganer. Die lehnen alle Produkte von Tieren ab, also auch Leder, Daunen oder Wolle.
Gegessen wird als Vegetarier und all die Untergruppen Gemüsegerichte, Nudeln, Salate, Obst, Nüsse und Getreide.
Nicht gegessen werden alle Lebensmittel, die auf tierischer Basis hergestellt werden. Strenge Vegetarier verzichten auch auf Nahrungsmittel, die Gelatine enthalten, denn Gelatine wird aus tierischem Eiweiß hergestellt. Dazu gehört Lakritz, klarer Apfelsaft oder sogar so mancher Wein.

Leben Vegetarier gesünder?

Einige Zeit lang sagte man, dass Vegetarier länger leben. Doch Studien haben gezeigt, dass diese Behauptung nicht stimmt. Sie leben gesünder, das ist richtig. Denn sie verzichten auf Lebensmittel, die evtl. das Risiko, Krebs zu bekommen, erhöhen. Damit meine ich z.B. Wurst.
Sie sind auch meist schlanker, da sie weniger Kalorien essen, aber Vegetarier essen zu wenig Eiweiß und zu viel pflanzliches, was vom Körper her nicht so gut verwertet wird. Um die für die Muskeln wichtigen Eiweißbausteine dem Körper zuzuführen, Leucin und Methionin, muss man Fleisch essen, da diese Bausteine nur in tierischen Lebensmitteln enthalten sind.
Es fehlt den Vegetariern, ganz speziell den Veganern, das Vitamin B12, dass man braucht, damit die roten Blutkörperchen gebildet werden. In pflanzlicher Kost ist kein Vitamin B12 enthalten. Daher ist es auch nicht ratsam, Kinder mit dieser Kost zu ernähren.

Paleo

Der Begriff Paleo ist die Kurzform von Palöolithikum. Das ist die Zeit der Altsteinzeit. Diese Ernährungsform nennt man daher auch die Steinzeiternährung.
Das Prinzip ist, es wird gegessen, was auch schon in der Steinzeit vorhanden war oder einfacher ausgedrückt: Es kommt nur auf den Teller, was man sammeln, pflücken oder fischen kann.
Die Idee dahinter ist, dass der Mensch, genetisch gesehen, immer noch ein Steinzeitmensch ist. Für den ein- oder anderen mag das nicht nur genetisch stimmen.

Auf dem Speiseplan stehen Gemüse, Obst, Nüsse und Samen, Fleisch und Fisch, Eier und gesunde Fette.
Verzichtet wird auf Lebensmittel, die erst nach der Einführung von Ackerbau und Viehzucht verfügbar waren und auf Lebensmittel, die einen hohen Anteil an schädlichen Antinährstoffen haben. Das wären dann Getreideprodukte, Hülsenfrüchte, Milchprodukte, Zucker stark verarbeitete pflanzliche Fett und künstliche Zusatzstoffe.

Ist Paleo gesund?

Was bei dieser Ernährung fehlt, sind die Ballaststoffe aus Getreide. Es wird hauptsächlich gesättigte Fettsäuren gegessen, die nicht gut für das Herz sind. Experten empfehlen diese Art der Ernährung als Dauerernährung nicht.
Man verzichtet auf industriell hergestellte Lebensmittel, was man meiner Meinung nach sowieso tun sollte.

In der nächsten Woche geht es um die Trenn- und Rohkost.

Wenn Du, lieber Genuss-Indianer, Erfahrung mit den eben beschriebenen Ernährungsform hast, dann schreib uns einfach mal.

Bleibt neugierig

Euer Karsten

Hallo meine lieben Genuss-Indianer,

hier der zweite Beitrag von der lieben Christine. In dem letzen Beitrag von ihr ging es um Whiskey. Heute geht es um Tee, probiert natürlich in einem Thüringer Teegeschäft.

Über Christine
“Mein Name ist Christine. Als 1972 geborene Thüringer Genuss- Kriminalistin und Herausgeberin  ermittle ich mit meinem Genussführer – im Herzen der Republik – die spannendsten Kultur- und Kulinarikgeheimtipps in Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Franken, Hessen und Niedersachsen.
Als gelernte Porzellandesignerin liebe ich gehobene aber auch verückte Ess- und Tafelkultur, welche ich bei den auch von Berlinern besuchten Thüringer Salondinnern mit spannenden Themen gern süchtigmachend zelebriere. Den Genussführer Mittelthüringen, Saale-Unstrut, Franken, Westsachsen u. Leipzig findet Ihr in verschiedenen Berliner Buchhandlungen, am schönsten bei  Kulturkaufhaus Dussmann. Mich findet Ihr ab jetzt hier als Gastautorin”

 

Buddhas kleines Geheimnis hiess der Tee, welchen ich heute bei Berit Hartung in ihrem schönem Mühlhauser Teegeschäft “Genuss im Fachwerk” probieren konnte. Auch wenn das Lächeln eines Gesichtes oft ein ganz eigenes und kostenffreies Geheimnis nachhaltiger Wertschöpfung darstellt, bezieht sich der Name des Tees auf mehr. Im Buddhismus gilt Buddha als “der Erleuchtete”, der die Rätsel der Welt für sich selbst entschlüsseln konnte und sich deswegen an einem besonders hohen Maß an Ruhe erfreute – und ebenso viel Ruhe soll dem Teegeniesser auch der Tee Buddhas kleines Geheimnis bescheren.

Die hochwertige Mischung aus dem weissen Tee China Mao Feng und dem Grüntee China Guangxi, Jasmin Pearls, hochwertigen Pfirsischaromen und ganzen Hibiskusblüten soll dem Teetrinker helfen, auch nach einem harten Arbeitstag zu entspannen und zu innerer Ruhe zu finden. Der Tee ist eine wunderbar leichte Kreation aus zarten Weissteearomen mit aromatisch tiefen Grünteecharakter, abgerundet mit saftigen Pfirsichen. Jeder dieser spannenden Geschmacksnuancen wird dabei genügend Platz eingeräumt. Keine erdrückende oder einengende Dominanz. Stattdessen führt eine weiche blumige Leichtigkeit im facettenreichen Wechselspiel zu einer harmonischen Mischung. Welche, wie in Hermann Hesses Glasperlenspiel, doch voller Kontraste ist.

Der Tee schmeckt nicht nur sondern ist auch etwas fürs Auge. Ebenso wie der zu schneckenhausähnlichen Kugeln eingerollte Jasmintee, entfalten sich auch die Hibiskusblüten beim Aufgießen wie eine sich öffnende Knospe in der Kanne. Durch seine einzigartige Mischung aus milden blumigen und fruchtig würzigen Aromen ist der Tee sowohl für unerfahrene Teefreunde als auch langjährige Teekenner geeignet, die etwas besonderes suchen. Kein geschmacklicher Taubenschlag aus Beliebigkeiten sondern eine unaufdringliche Punktlandung auf der Zunge. Für den weissen Mao Feng Tee werden nur die auschliesslich unversehrten ersten Austriebe der Büsche im Frühling verwendet. Aus diesem Grund ist die zur Verfügung stehende Menge limitiert. Mao bedeutet ” beflaumt” und Feng “spitz” , der Tee wird auch als Engelshaar bezeichnet. Charakteristisch sind die weissen flaumigen Härchen, die die Blattknospen überziehen und dem Tee seinem Namen geben. Der Tee zeichnet sich durch einen lieblichen und erlesenen Geschmack aus. Der Guangxi Grüntee dagegen ist ein mächtiges Aromenspiel aus einem durch Tips durchzogenen Schneckenblatt. Fruchtig und würzig süß zugleich sorgt er für langanhaltendes Aroma. Guangxi ist ein autonomes Gebiet im Süden Chinas an der Grenze zu Vietnam. Bekannt ist die Region durch ihre märchenhaften Flüsse, Höhlen und steil aufragenden Karstlandschaften.

Buddhas kleines Geheimnis wird produziert bei Florapharm. Wie alle grünen Tees darf er nicht mit kochenden Wasser aufgegossen werden. Aufgrund seines vielfältigen Charakters schmeckt er heiss und kalt, im Sommer wie im Winter gleichermaßen. Für mich eroberte er Herz und Gehirn im japanischem Kamikaze Sturm. Wenn ein Japaner von jemand sagt ” er habe Tee in sich” so ist dies übrigens eine besondere Anerkennung für den so Gelobten. Wird demjenigen doch Ausgeglichenheit, Zufriedenheit und ein richtiges Mass für Ästhetik zugesprochen.

Eure Christine

Thüringer Genussführer

schwarzer Pfeffer

Hallo meine lieben Genuss- Indianer,

letztens habe ich ein Rezept entdeckt, welches ich unbedingt nachkochen wollte. In der Zutatenliste stand u.a. Pfeffer.
Im Laden stand ich dann am Regal für Gewürze und wollte Pfeffer kaufen. Doch welchen Pfeffer nehme ich?
Den schwarzen, weißen, grünen oder roten Pfeffer? Was ist Kubebenpfeffer, Bergpfeffer oder Sichuanpfeffer? Welchen Pfeffer meinte das Rezept?
Es stand lediglich Pfeffer in der Liste. Ich bin nach Hause gefahren und habe mich mal über Pfeffer schlaugemacht.
Das Rezept gab es übrigens an diesem Abend nicht.

Fangen wir mal mit dem schwarzen Pfeffer an.
Der schwarze Pfeffer besteht aus Pfefferfrüchten, welche kurz vor der Reife geerntet werden. Vollreifer Pfeffer ist für die Herstellung des schwarzen Pfeffers ungeeignet, da er während der Trocknungsphase verfaulen kann.
Die Pfefferfrucht wird in den meisten Fällen ganz geerntet, sobald sie sich rot gefärbt hat. Man lagert die Beeren über Nacht bei normaler Temperatur. Ähnlich wie bei den Blättern des Tees startet nun der Prozess der Nachreife und die Pfefferfrüchte färben sich schwarz. Danach wird der Pfeffer in der Sonne getrocknet.
Schwarzer Pfeffer enthält ein ätherisches Öl, das u.a. Piperin enthält. Es ist für den scharfen Geschmack des schwarzen Pfeffers verantwortlich.

Am besten zur Aufbewahrung ist der ungemahlene schwarze Pfeffer geeignet. An einem dunklen und trockenem Ort, in einem luftdicht verschlossenen Behälter sollte man ihn lagern.
Es können alle Gerichte, die gesalzen werden mit schwarzem Pfeffer verfeinert werden. Man kann die ganzen Pfefferkörner mitkochen, die man dann vor dem Servieren entfernt. Oder man gibt den schwarzen Pfeffer Gemahlen über das fertige Gericht.
Das volle Aroma des schwarzen Pfeffers wird nur frisch gemahlen entfaltet. Allerdings verschwindet es sehr schnell. Deshalb kurz vor dem Servieren den gemahlenen schwarzen Pfeffer über das Gericht geben.

Die bekannten schwarzen Pfeffersorten sind:

1. Tellicherry Pfeffer

Seine Heimat ist die indische Provinz Thalasseery an der Malabarküste. Das liegt im Südwesten von Indien. Man nennt dieses Gebiet auch Pfefferküste.
Er wird in kleinen Parzellen angebaut und von Hand geerntet. Für den Tellicherry Pfeffer werden nur die großen Pfefferfrüchte verarbeitet. Man wartet mit der Ernte bis kurz vor der Reife. Die Beeren haben dann eine gelb-orange Farbe. Man bezeichnet ihn daher auch als Spätlesepfeffer.
Die Pfefferkörner haben, wenn sie getrocknet sind, eine bräunliche Farbe. Sie besitzen einen würzigen und waldigen Geruch. Der Geschmack ist intensiver, nussiger und wärmer. In Gourmetkreisen gilt dieser schwarze Pfeffer als die beste Pfeffersorte der Welt.

2. Kaveri Pfeffer

Dieser Pfeffer hat seinen Namen vom Fluss Kaveri im Süden Indiens. Im Produktionsprozess wird das Quellwasser des Flusses zum Abkochen und Reinigen der Pfefferkörner benutzt.

3.  Malabar Pfeffer

Er kommt aus der Region Malabar an der Westküste Indiens. Es ist, so sagt man, der Ursprungsort des Pfeffers, denn von dort hat sich der Pfeffer in Indien verbreitet. Von hier kommt der Pfeffer, den wir Europäer als schwarzen Pfeffer kennen. Seit Jahrtausenden wird hier Pfeffer angebaut. Bei Malabar Pfeffer handelt es sich um einen scharfen aber gleichzeitig auch aromatischen Pfeffer. Man erkennt ihn meist an einem leichten Grünstich. Er gilt neben dem Tellicherry Pfeffer als der beste Pfeffer der Welt.

4. Sarawak Pfeffer

Der Pfeffer kommt aus der Region Sarawak auf Borneo. Dieser Teil der Insel gehört zu Malaysia. Um das Jahr 1870 hat man dort mit dem Anbau von Pfeffer begonnen. Somit zählt der Sarawak Pfeffer zu den neueren Sorten. Die Körner dieses Pfeffers sind etwas kleiner als die aus Indien und nicht so scharf. Dafür ist sein Aroma mild-fruchtig.

5. Lampong Pfeffer

Die Herkunft dieses Pfeffers ist die Region Lampong auf der Insel Sumatra, Indonesien. Die Körner sind, wie beim Sarawak Pfeffer, kleiner als der Indische. Die Färbung ist gräulich bis Schwarz. Der Lampong Pfeffer gilt als ziemlich scharf. Er ist von den südost-asiatischen Sorten der Schärfste. Das liegt an dem relativ hohen Anteil vom Piperin.
Wer mehr Schärfe in seinem Gericht möchte, sollte diesen schwarzen Pfeffer nehmen.

6. Cameroun Pfeffer

Er kommt aus dem Penja-Tal in Camerun, westliches Afrika.
Dieser Pfeffer wird begünstigt durch die äqautorische Lage. Dies begünstigt ein ausgewogenes Verhältnis von Sonne und Regen. Die Böden sind fruchtbar und vulkanischen Ursprung. Das alles begünstigt die Kultivierung von Pfeffer. Der Geruch des ungemahlenen Pfeffers erinnert an Nadelhölzer, gemahlen eher an frisches Holz. Die Schärfe des Pfeffers ist sehr abrupt und scharf. Sie hält aber nicht lange. Er ist am besten geeignet für Fleischgerichte, dunkle Suppen und Saucen.
Da die Erntemenge des Pfeffers sehr gering sind, ist dieser Pfeffer sehr rar aber begehrt.

7.  Sri Lanka Pfeffer

Dieser Pfeffer stammt aus der Zentralprovinz, rund um die Stadt Matale. Er ist vollmundig im Geschmack mit leichter Frucht, hat eine würzig-intensive Schärfe, der hier und da ein leichtes Prickeln entrungen werden kann.
Der schwarze Pfeffer aus Sri Lanka harmonisiert prima mit Rindfleisch. Zudem auch zu Gemüse Suppen und Dressing.

Als die ausgefallenste und exquisite Sorte schwarzen Pfeffers zählt der fermentierte Pfeffer aus Sri Lanka. Die Beeren sind von Hand sortiert und im Meersalz fermentiert. Es verändern sich durch das feuchte Meersalz die ätherischen Öle. Es entsteht ein neuer interessanter Geschmack, hocharomatisch, saftig, leicht feucht und zart salzig. Er hat eine weiche Konsistenz, ist frisch und knackig. Diesen Pfeffer auf keinen Fall mitkochen, sondern erst auf die fertigen Gerichte geben, sonst verliert er sein Aroma. Am besten geeignet ist dieser Pfeffer zu kurz gebratenem, wie z.B. Pfeffersteak.
Pfefferliebhaber stellen ihn in einem Schälchen auf den Tisch, man kann ihn im Ganzen essen.

Im nächsten Bericht geht es um den weißen Pfeffer.

Bis dahin bleibt neugierig

Euer Karsten