Hallo meine lieben Genuss-Indianer,

wie das Leben so spielt. Da geht man als Fotograf zu einer Hochzeit und kommt mit einem der Gäste ins Gespräch. Dabei stellt man fest, dass man die gleiche Liebe für gutes Essen hat, insbesondere für Fleisch. Und dann der Hammer.
Alex, so heißt mein Gesprächspartner, hat eine Metzgerei in Potsdam mit seinem Bruder zusammen!

Die Metzgerei Meissner & Söhne befindet sich in Potsdam in der Karl-Liebknecht-Straße. Eine Metzgerei mit Tradition in der 6.Generation.

Angefangen hat es 1893 in der Breitenstraße. Da hatte Heinrich Meissner seine eigene Firma gegründet. Die Qualität der Produkte wurde schnell bekannt und im Mai 1910 ernannte ihn der Kronprinz zum Hofschlächter des preußischen Königs- und Kaiserhaus. Er bekam den Ehrentitel „Hammelkönig“.

2016 übernahmen die Brüder Clemens und Alexander Meissner die Geschäftsführung der Traditionsmetzgerei vom Vater.

Die Metzgerei Meissner verwendet nur Fleisch aus kontrollierter Haltung. Sie ist eine Neuland-Metzgerei. Eine große Auswahl an Klassikern und Spezialitäten aus dem Hause finden sie im Ladengeschäft oder auf den Märkten in Kleinmachnow am Donnerstag, auf dem Markt am Nauener Tor in Potsdam am Mittwoch und Samstag. Freitags auf den Märkten in Schlachtensee oder Wannsee. Im Ladengeschäft gibt es einen Imbiss, in dem täglich drei verschiedene Gerichte angeboten werden. Ein besonderer Service ist, dass diese Gerichte entweder nach Hause oder ins Büro geliefert werden.

Aber die Fleischerei Meissner ist nicht nur eine Metzgerei mit Ladengeschäft und Marktständen, sondern hat auch einen Cateringservice.
Man kann z.B. eine Brotzeit, Fingerfood oder ein kaltes/warmes Buffet bestellen. Ein Flying Grill steht zur Verfügung. „Catering ist wie eine Theateraufführung. Nur ohne Generalprobe“ heißt es auf der Internetseite.

Im Angebot ist ein Ossi-Catering für alle, die sich erinnern wollen und für die, die wissen wollen, wie es war. Fingerfood, vegetarisches Catering, italienisches oder spanisches Catering stehen zur Verfügung. Eigene Wünsche und Ideen für ein Catering steht man mit Rat und Tat zur Seite. Eine lange Referenzliste bestätigt meinen Eindruck der Metzgerei. Das Team ist wirklich ein Team, es wird mit Spaß in der Metzgerei gearbeitet und das schmeckt man.

Liebe Genuss-Indianer, solltet ihr mal in Potsdam sein oder aus Potsdam kommen. Ein Besuch in der Metzgerei Meissner ist wirklich ein Besuch wert. Im Schaufenster kann man in einem Dry-Aged Schrank Fleisch bei der Reifung zu schauen. Das Ergebnis ist nicht nur für Fleischliebhaber ein Genuss. Ein tolles Team empfängt und berät sie nicht nur im Laden sondern auch an den Ständen auf den Märkten.

Bleibt Neugierig

Euer Karsten

Hallo meine lieben Genuss-Indianer,

Heute mal eine Neuigkeit!

Auf der Facebook-Seite steht, dass „Der Sex des alten Mannes“ eine Kochschule in Pankow ist. Diejenigen, die mich kennen, werden sich bestimmt schon darüber gewundert haben. Der Karsten und eine Kochschule?

Doch nun ist es soweit. „Der Sex des alten Mannes“ kooperiert mit der Kochschule cookingberlin.
Zuerst werde ich die Kurse von cookingberlin bewerben. In Zukunft werde ich auch selber Kochkurse in Zusammenarbeit mit cookingberlin anbieten.

Was heißt in Zukunft?

Nun, das hängt noch an einigen Faktoren ab:
Zum einen muss ich noch zum Gesundheitsamt wegen der „Roten Karte“, der Lebensmittelpersonalhygienevorschrift (puh…langes Wort).
Zum anderen muss ich noch mit Frau Luther, der Inhaberin, reden. Es geht um Details. Und… die Kochschule wird umziehen. Erst, wenn das alles erledigt ist, wird „in Zukunft“ gestrichen.

Ebenfalls in Zusammenarbeit mit cookingberlin werde ich einen Cateringservice anbieten.

In weiterer Zukunft plane ich, eine Ausbildung zum Ernährungsberater zu machen. Im Moment hängt es an der Finanzierung. Wer mich unterstützen mag, kann sich gerne melden.
Sollte ich diese Ausbildung schaffen, kann ich eine Ernährungsberatung anbieten.

Andere Pläne, die ich habe, sind z. B. Kochbücher schreiben, Foodfotografie anbieten und natürlich diesen Blog voranbringen.

Wer gern mit in diesem Blog schreiben möchte, kann sich bei mir melden….

Bleibt neugierig

Euer Karsten

Hallo meine lieben Genuss-Indianer,

heute geht es um die Kartoffel. Sie ist in Deutschland kaum mehr aus den Küchen wegzudenken. Doch wie lange gibt es sie bei uns?

Friedrich der Große hatte dafür gesorgt, dass die Kartoffel bekannt wurde. Das hatte er mit einem Trick geschafft.
Der Vorfahr des Königs hatte sie bereits ins Land gebracht. Doch die Bauern hatten lieber Weizen angepflanzt. Der König war der Meinung, dass die Kartoffel ihm bei einem Problem helfen kann: der Hungersnot. Er hatte den Bauern die Knolle schmackhaft machen wollen, indem er sagte „Kartoffeln wachsen auch dort, wo der Boden nicht so gut ist.“ Als seine Werbung für die Kartoffel nichts brachte, erließ er den Kartoffelbefehl. Er wollte seine Bauer dazu zwingen, Kartoffeln anzubauen. Doch die Bauern waren davon immer noch nicht überzeugt. Friedrich der Große wandte einen Trick an.:
Er ließ seine Soldaten Kartoffelfelder anlegen und von denen schwer bewachen. Die Bauern sollten denken, dass die Kartoffel sehr wertvoll ist.
Nachts schlichen die Bauern auf die Felder und klauten Kartoffelpflanzen. Die Soldaten taten so, als ob sie nichts bemerkten, denn das wollte der alte Fritz ja, dass sich die Bauern für die Kartoffel interessierten.

Weil die Kartoffel noch unbekannt war, gingen die ersten Versuche mit der Kartoffel schief. Die Bauern probierten die grünen Früchte, die an der Kartoffelpflanze oberhalb der Erde wuchsen. Sie bekamen starke Bauchschmerzen und Durchfall.
Mit dem Satz „Die Knolle sollt ihr essen, nicht die Früchte!“ Erklärte er den Bauern den Gebrauch der Kartoffel.

Danach assen sie die Knollen unter der Erde – aber ungekocht und ungewürzt. Daher schmeckten sie nicht so dolle. Nachdem sie gekocht gegessen wurde, trat sie den Siegeszug an.
Noch heute legen viele Besucher Kartoffeln auf das Grab des alten Fritz in Potsdam.

Was steckt in einer Kartoffel alles drin?

Als erstes dürfte wohl der hohe Wassergehalt auffallen: Mit 77,8 % sind es mehr als drei Viertel. Dafür ist die Kartoffel sowohl im rohen sowie im gekochten Zustand mit nur 0,1 % quasi fettfrei. Auf 100 g kommt außerdem mehr Kalium als in Bananen (382 mg), ein Mineralstoff, der im Körper als Elektrolyt wirkt und eine entscheidende Rolle in der Regulation von Blutdruck und Wasserhaushalt spielt.

Auch über den hohen Vitamin-C-Gehalt von Kartoffeln wissen viele gar nicht Bescheid: 100 g rohe Kartoffeln enthalten 17 mg von der so wichtigen Substanz, gekocht sind es noch 14 mg. Das ist mehr, als ein durchschnittlicher Apfel bieten kann (12 mg)! Wie ihr das Vitamin-C bei der Zubereitung am besten erhaltet, könnt ihr hier nachlesen.

Zu guter Letzt haben gekochte Kartoffeln einen Kaloriengehalt von 70 kcal – weniger als halb so viel wie gekochte Hartweizennudeln also.

Ganz nach dem Motto „Die inneren Werte zählen“ steckt in der Kartoffel also viel Gutes. Da schmeckt es doch gleich noch leckerer, oder ;)?

Kartoffeln benötigen beim Anbau weit geringere Mengen Wasser als andere Lebensmittel. Ein Kilo Reis z.B. braucht 2500 Liter Wasser und ein Kilo Mais rund 900 Kilo Wasser. Nun, meine lieben Genuss-Indianer, was meint ihr, wieviel Wasser benötigt die Kartoffel?

Ein Kilo Kartoffeln brauchen rund 135 Liter Wasser!

Es gibt rund 4000 verschiedene Arten der Kartoffel. Doch bei uns sind durch das Bundessortenamt nur 200 zugelassen. 150 davon sind Speisekartoffeln, der Rest sind Stärkekartoffeln.

Man unterscheidet Kartoffeln durch die Kocheigenschaften, wie festkochend, vorwiegen festkochend und mehlig kochende Kartoffeln.

Die festkochenden Kartoffeln eignen sich für Pellkartoffeln, Gratins, Kartoffelpuffer  oder zum Braten. Linda ist die bekannteste Kartoffelsorte in Deutschland. Das Fleisch ist gelb und der Geschmack ist besonders aromatisch. Die Schale ist glatt und gelb. Die Lagerfähigkeit der Linda ist gut. Sie wurde von der Saatzucht Friedrich Böhm gezüchtet und erhielt vom Bundessortenamt 1974 die Zulassung. 2007 wurde sie zur Kartoffel des Jahres gewählt.

Bei den vorwiegend festkochenden Kartoffeln kennt man die Sorte Marabel oder Toscana und bei den mehligkochenden sind die bekanntesten Sorten Ora, wurde 2011 zur Kartoffel des Jahres und Agra. Sie ist 2011 die am meisten angebaute Kartoffel gewesen. Dann gibt es bei den mehligkochenden noch die Sorte Adretta. Sie ist eine DDR-Züchtung, die einer immer größer werdenden Beliebtheit erfreut.

Hallo meine lieben Genuss-Indianer,

das Tippspiel ist gestartet und es gibt für den ersten Spieltag eine Gewinnerin. Es ist die Spielerin “ballmaus”.

Herzlichen Glückwunsch.

Am nächsten Spieltag haben wir ein Gewinn. Der beste Tipper des 2. Spieltag bekommt eine Packung Brot zum Selberbacken von Brotliebling.

Vom Backpapier bis zur Hefe. Im Brotliebling Backset findest Du wirklich alles, was Du zum Brotbacken benötigst. (außer Wasser – denn wir hoffen, das hast Du zu Hause)

Wir von Brotliebling wünschen viel Glück für den 2.Spieltag

 

 

Es lohnt sich, beim Tippspiel mitzumachen. Einfach kostenlos registrieren unter
https://stockhecker.de/bundesliga-tippspiel-saison-201718/, Deinen Tipp abgeben und gewinnen….

 

Bleibt Neugierig
Euer Karsten

Hallo meine lieben Genuss-Indianer,

heute geht es um das Olivenöl. Es wird in Güteklassen eingeteilt. In Deutschland sind lediglich drei Klassen zugelassen.
Da ist zuerst die Güteklasse „Olivenöl“ (Kategorie 5). Dieses Öl ist eine Mischung aus raffinierten und nativen Öl. Das Mischungsverhältnis ist hier nicht vorgeschrieben.
Dieses nimmst Du am besten, wenn der typische Olivenöl Geschmack nicht dominieren soll und du auf die gesundheitlichen Eigenschaften verzichten willst. Je höher der Anteil des nativen Öls ist, desto intensiver wird der Geschmack. Doch bei den meisten Ölen dieser Güteklasse liegt der Anteil bei unter 1%. Es eignet sich hervorragend zum Kochen, Braten, Schmoren und Frittieren, da es bis zu 210 Grad erhitzt werden kann. Der Rauchpunkt ist bei diesem Öl hoch.
Es ist gegenüber anderen Olivenölen farblos und bei einer dunklen kühlen Lagerung max. drei Jahre haltbar.

Die nächste Güteklasse ist „Natives Olivenöl“, auch „vergine“ genannt. Ein Öl der Güteklasse 2. Es ist kaltgepresstes Öl, das schonend gewonnen wird. D.h. bei der Pressung wird es nicht mehr als 27 Grad warm. Es findet auch keine Raffination statt. Die freien Fettsäuren haben einen Anteil weniger als 2%. Der Geschmack ist kräftig und die Farbe des Öls ist Grün. Das kommt daher, dass dieses Öl meist aus der zweiten Pressung gewonnen wird und dabei mehr Pflanzenstoffe aus dem Ölbrei gepresst wird. Auch gut zu wissen ist, dass sobald ein Öl der höchsten Güteklasse geringste Fehler aufweist, es dieser Güteklasse zugeordnet wird.

Die letzte und beste Güteklasse ist „natives Olivenöl extra“. Dieses Öl wird ebenfalls kalt gepresst, auch bei einer maximalen Temperatur von 27 Grad, jedoch nur in einem mechanischen Verfahren. Der Anteil der freien Fettsäuren liegt unter 0,8%. In einer EU Norm wird sowohl der sensorischen als auch die chemischen Qualitätsmerkmale festgelegt. Weist ein Öl den geringsten Fehler auf, dann wird es als natives Öl deklariert.
Der Geschmack ist zart fruchtig. Die Farbe ist hellgrün.
Es gibt weitere Bezeichnungen des Olivenöl Extra. Da ist „Extra Virgin“ in England, „Vierge Extra“ in Frankreich“, „Extra Virign“ in Spanien.

Wieviel Kalorien stecken im Olivenöl?

In 100ml Olivenöl stecken 810 kcal bzw. 3400 kJ. Das ist schon eine Menge, jedoch wird viel weinger Öl n einem Salat gebraucht oder zum Braten, Schmoren , Kochen, etc. Ein Esslöffel voll, also ungefähr 15ml, sind 121 kcal. Ein Teelöffel, ungefähr 5 ml hat 40 kcal. Ob es sich nun für eine Diät oder zum Abnehmen eignet, kann man nicht anhand der Kalorien sagen. Es ist jedenfalls wegen der geringen Anzahl an gesättigten Fettsäuren gesünder als manch anders Öl. Für eine gesunde Ernährung spielt nicht unbedingt eine Rolle, wieviel Kalorien Olivenöl besitzt. Je nach Art der Zubereitung eignen sich andere Öle besser, da diese Hitzebeständiger und damit geeigneter sind.

Es gibt auch noch Angaben auf Etiketten, die Angaben über die  Herkunft geben.
„Verschnitt von Olivenölen aus der Gemeinschaft“ heißt, dieses Öl ist eine Mischung aus Ländern der EU. „Verschnitt von Olivenölen aus der Gemeinschaft und aus Drittländern“ heißt, dass auch Oliven aus Ländern außerhalb der EU gepresst wurden. „Verschnitt von Olivenölen aus Drittländern“ heißt, es sind nur Oliven von außerhalb der EU gepresst worden.
Steht auf dem Etikett lediglich nur ein Land, so kommt das Öl von Oliven nur aus diesem Land. Achtet hier auf das runde EU- Siegel. Dieses ist mittlerweile Pflicht innerhalb der EU. Ein rotes Siegel deutet auf eine geschützte Ursprungsbezeichnung, ein blau gelbes auf eine geschützte geografische Bezeichnung.

Mein Fazit

Wollt ihr, liebe Genuss-Indianer, auf der sicheren Seite sein, wenn ihr Olivenöl kauft, dann greift bei natives Olivenöl extra zu. Es enthält 100% kaltgepresstes Öl, es besitzt keine Geschmacksfehler, und ist fruchtiger im Geschmack. Achtet zur Bestimmung der Herkunft  auf die EU-Siegel.

Noch ein Wort zu dem Rauchpunkt von Ölen, die ich angesprochen habe.
Der Rauchpunkt ist eine genaue Temperatur, bei der ein Öl beim Erhitzen Rauch entwickelt. Die Höhe ist dabei abhängig vom Anteil der freien Fettsäure. Je höher der Rauchpunkt ist, desto besser ist es zum Braten oder Frittieren geeignet. Haben Öle einen niedrigen Rauchpunkt, sollte sie nicht erhitzt werden. Olivenöl besitzt von allen Pflanzenölen einen der höchsten Rauchpunkte.

 

Bleibt Neugierig

Euer Karsten

Hallo meine lieben Genuss-Indianer,

Reden wir heute mal über Olivenöl.
Ich behaupte mal, dass jeder Hobbykoch eine Flasche im Schrank stehen hat. Es wird darin Fleisch oder Gemüse gebraten. Es werden Saucen, Suppen oder Salate damit verfeinert. In Deutschland werden jährlich ungefähr 60.000 Tonnen Olivenöl verbraucht. Und warum?

Olivier / Olea europea / Crète / Grèce

Nun, Olivenöl gilt als besonders gesund. Es stärkt das Immunsystem und schützt vor Herzkrankheiten. Die Früchte von älteren Bäumen haben einen erhöhten Vitamin E Gehalt und mehr Salicylsäure. Das Vitamin wirkt wie ein Antioxidans. Es schützt Fettsäuren vor aggressiven Molekülen. Die Säure wirkt fiebersenkend, entzündungshemmend und schmerzstillend. Für die alten Griechen war der Olivenbaum heilig. Es hieß, er sei ein Geschenk der Götter.

Obwohl soviel Olivenöl in Deutschland verbraucht wird, wissen die meisten gar nicht, wie es eigentlich schmecken soll. Mich eingeschlossen. Wir haben uns zu sehr an das Olivenöl aus den Supermärkten gewöhnt, das in großen Mengen hergestellt und immer günstiger angeboten wird. Doch auch teurere Öle fallen bei Geschmackstests durch.
Wie soll denn nun Olivenöl schmecken?
Eine Beschreibung klingt eher wie der eines Weines.
„Das Bukett aus fruchtigen und blumigen Aromen steigt in die Nase, darunter Gerüche, die an frisch gemähtes Gras erinnern oder an Artischocken, an Nüsse, Mandeln oder Tomatenblätter. Dazu eine feine Bitterkeit und im Abgang stimuliert eine gewisse Schärfe die Kehle, ein leichtes, ungewöhnliches Kratzen, wie man es nur von einigen Lebensmitteln her kennt.“

Den Ölen aus dem Supermarkt fehlen die fruchtige Note oder die Schärfe. Man hat einen buttrigen Eindruck. Oft schmecken sie muffig und abgestanden oder sogar ranzig. Durch Fehler oder Nachlässigkeiten bei der Herstellung wird der Wohlgeschmack gemindert und ist auch nicht gut für die Inhaltsstoffe, die das Öl so gesund machen.

Doch, auch wenn man ein gutes Olivenöl erstanden hat, kann man bei der Verwendung das Aroma und die gesundheitlichen Inhaltsstoffe kaputt machen.

Ein gutes Olivenöl kostet nach Expertenmeinung zehn bis zwölf Euro der Liter. Hinzu kommen noch die Transportkosten und die Gewinne für Erzeuger und Händler.
Warum sind die Kosten für ein richtig gutes Öl so hoch?
Nun, Oliven sind sehr empfindlich. Das Öl wird aus dem Fleisch und nicht aus den Kernen gewonnen. Eine hohe Qualität wird nur durch sorgfältige Verarbeitung und schonenden Transport gewährleistet. Um das zu erreichen, muss nach der Ernte schon binnen acht bis 24 Stunden das Olivenöl in einen Behälter laufen. Das bedeutet, kurze Transportwege, sonst ist das nicht zu schaffen. Auf Plantagen, die günstig und viel Öl herstellen, stehen ungefähr 1000 Bäume auf einem Hektar in reih und Glied. Auch in Regionen, in denen es früher keine Olivenkultur gab, wie z.B. in Indien. Nur, um Profit zu machen. Es sind junge gerade gewachsene Bäume und keine alte, knorrige Strünke. Sie werden kontrolliert gewässert und gedüngt. Auf modernen Plantagen werden sie stark gewässert, damit die Früchte mehr Öl abgeben. Darunter leidet jedoch der Gehalt an Phenolen. Die Ernte wird dadurch erhöht, indem man die Oliven am Baum lässt, bis sie schwarz werden. Zur Erntezeit rücken Maschinen an, die die Oliven von den Bäumen abkämmen, danach in LKW´s geladen und in eine Fabrik geschafft. Ein Teil der Früchte wird zerquetscht, fäng an zu gären oder gar zu faulen.

Auf Plantagen, die Qualitätsöl herstellen, stehen 30 Bäume auf einen Hektar. Dort wachsen sie natürlich. Sie werden geerntet, wenn die Frucht gerade noch grün ist. Dann ist die Konzentration der Aromastoffe und der gesunden Substanzen am höchsten. Sie werden per Hand geerntet und direkt verarbeitet, ohne große Transportwege. Vorher wird jede Olive kontrolliert, denn eine schlechte kann das Öl der ganzen Ernte verunreinigen. Sie werden vorsichtig gereinigt und entweder in einer Presse oder in einer Zentrifuge mehrmals zermalmt. Das passiert bei wenigen Graden über Zimmertemperatur, damit sich das Aroma nicht verflüchtigt. Vor der Abfüllung wird das Öl noch einmal gefiltert, entweder in dunklen Flaschen oder in Blechkanistern. Die schützen das Öl besser vor Alterungen als lichtdurchlässige Verpackungen.

Damit, meine lieben Genuss-Indianer, wird klar, warum die Experten sagen, dass ein Liter Olivenöl zehn bis zwölf Euro kostet, oder?

 

 

 

Das nächste Mal erzähle ich Euch etwas mehr über  Olivenöl. Bis dahin

Bleibt Neugierig

Euer Karsten

Hallo meine lieben Genuss-Indianer,

wer ein gutes Ei geniessen will, muss im Moment sehr aufpassen. Am besten, man geht zu einem Bauernhof, der Eier anbietet. Da kann man sicher sein, dass es ein gutes Ei ist.

Sollte man dennoch in einem Supermarkt Eier kaufen, schaut auf die Zahlen, die auf dem Ei gedruckt wurden. Sobald NL drauf steht, Finger weg vom Ei.
Die Internetseite Lebensmittewarnung.de warnt aktuell davor, Eier aus den Niederlanden zu essen.
http://www.lebensmittelwarnung.de/bvl-lmw-de/app/process/warnung/detail17/26596

 

Dort heißt es:

Das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz weist auf die Belastung von Eiern mit Fipronil bei den genannten Printnummern hin.

Eier mit den oben angegebenen Printnummern wurden positiv auf den Rückstand Fipronil getestet. Der Wirkstoff wird bei Hunden und Katzen als Mittel zur Bekämpfung von Ektoparasiten eingesetzt. Bei Lebensmittel liefernden Tieren ist die Anwendung verboten; Fipronil ist in Lebensmitteln nicht zugelassen.

Fipronil kann toxisch auf das Nervensystem wirken; dieses wurde in Tierversuchen bei höheren Konzentrationen festgestellt.

Betroffen sind folgende Chargen – Nummern:
0-NL-4310001, 1-NL-4167902, 1-NL-4385701, 1-NL-4339301, 1-NL-4339912, 2-NL- 4385702, 1-NL-4331901, 2-NL-4332601, 2-NL-4332602, 1-NL-4359801, 2-NL-4212103, 0-NL-4031001, 2-NL-4212103, 0-NL-4031001…
Findest Du Eier, auf denen diese Nummern gedruckt sind, nicht kaufen! Hast Du so ein Ei bereits gekauft, nicht verzehren! Du kannst damit in den Laden gehen, in dem Du es gekauft hast und das Geld zurück bekommen.

Weiterhin wird dafür gewarnt, ein Nasi Goreng aus der Tiefkühltruhe der Firma Copack zu kaufen.

So sieht die Verpackung aus.
“Aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes ruft die Firma COPACK Tiefkühlkost Produktionsgesell-schaft mbH das Produkt „Nasi Goreng“ mit der Bezeichnung „Satori“ (750g-Tiefkühlbeutel) zurück. Betroffen ist ausschließlich Ware mit dem auf der Rückseite der Verpackung aufgedruckten Mindesthaltbarkeitsdatum 06.2018 und der Losnummer L7163N12. Das Produkt wurde bei Netto Marken-Discount angeboten.”

 

Es kann sein, dass sich Kunststofffremdkörper darin befinden. Sollte Du, lieber Genuss-Indianer, solch ein Produkt gekauft haben, kann man es bei Netto umtauschen oder das Geld zurück bekommen.

Bleibt neugierig

 

Euer Karsten