Im MDR gab es eine Sendung zum Thema regionale Lebensmittel.
Auf den Seiten des MDR kann man lesen:

Der Begriff “regional” ist im Zusammenhang mit Lebensmitteln nicht gesetzlich definiert und geschützt. “Deswegen wird er auch gerne von Herstellern verwendet. Das Produkt muss dabei aber nicht wirklich aus der Region kommen”, erklärt Petra Müller, Expertin für Lebensmittelkennzeichnung der Verbraucherzentrale Thüringen. Dabei bedeutet Region für die meisten Verbraucher schon ein klar begrenztes Gebiet, etwa das Lausitzer Bergland, den Thüringer Wald oder das Mannsfelder Land.

Die Verbraucher haben nach Ansicht unserer Expertin aber gelernt: “Sie kaufen gerne regional, wissen aber schon, dass die Werbebegriffe nicht in jedem Falle stimmen. Niemand erwartet wirklich, dass eine Wiener Wurst aus Wien kommt. Und dass die Pflaumen für das Mühlhäuser Pflaumenmus nicht alle in und um Mühlhausen wachsen können, dürfte auch jedem klar sein.” Also gilt es, beim Begriff regional genau zu schauen, was damit gemeint ist.

Keine Garantie für regionale Lebensmittel

Auch wenn das Produkt auf den ersten Blick den Anschein erweckt, aus einer bestimmten Region zu sein, bei folgenden Hinweisen sollten Sie genau hinschauen:

  • Begriffe wie “Aus der Region”, “Heimat” oder “von hier”. Fehlen konkrete Ortsangaben, sagt das alles und nichts.
  • Regionale Markennamen wie Sachsenobst oder Mühlhäuser sagen nichts über den genauen Herkunftsort oder die regionale Verarbeitung.
  • Wenn auf einem Produkt zum Beispiel “Hergestellt in Sachsen” steht, kann es auch sein, dass nur der letzten Verarbeitungsschritt oder gar nur die Abpackung in Sachsen stattgefunden hat.
  • “Hergestellt für …” sagt gar nichts über die Herkunft der Rohstoffe oder den Verarbeitungsort aus.

Unverarbeitete und verarbeitete Lebensmittel

Bei Obst und Gemüse ist eine regionale Zuordnung relativ klar. Ein “Beelitzer Spargel” muss aus der Beelitzer Region stammen und “Kartoffeln aus Sachsen” müssen aus Sachsen kommen. Aber hier merkt man schon: Beelitz ist eine kleine Region, Sachsen ein ganzes Bundesland, was eine genauere geographische Zuordnung schon schwieriger macht. Noch ungenauer ist die Bezeichnung Deutsche Erdbeeren. “Das hat dann ja nicht mehr viel mit Region zu tun. Zumal auf Märkten mit wechselnden Obsthändlern zwar schon mal kontrolliert wird, ob die Erdbeeren tatsächlich aus Deutschland stammen, das ist aber nicht immer ganz einfach und es wird im Zweifel auch nicht wirklich hart bestraft, wenn der Händler schummelt”, erklärt die Expertin von der Verbraucherzentrale.

Noch unübersichtlicher wird es bei verarbeiteten Lebensmitteln wie Wurst oder Fleisch. “So viele Schweine können im Schwarzwald gar nicht stehen, wie es den berühmten Schinken gibt. Gleiches gilt für die Thüringer Bratwurst”, gibt Petra Müller zu bedenken. Hier reicht es schon, dass wenigstens einer der Verarbeitungsprozesse in der jeweiligen Region stattgefunden hat. Das Fleisch und die Gewürze der Thüringer Bratwurst müssen nicht aus Thüringen sein, es reicht schon, dass die Bratwurst dort hergestellt wird. Gerade bei Genussmitteln wie Lübecker Marzipan ist auch klar, dass die Mandeln dafür unmöglich in Lübeck und Umgebung wachsen können.

Siegel und Regionalmarken sollen helfen

Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Siegel, die aber alle andere Kriterien haben. Um beispielsweise das Gütezeichen “Geprüfte Qualität-Thüringen” zu erhalten, müssen unverarbeitete Lebensmittel (Fleisch, Kartoffeln) zu 100 Prozent aus Thüringen stammen, bei verarbeiteten Lebensmitteln (zum Beispiel Konfitüre) genügen jedoch schon 50,1 Prozent.

Regionalmarken wie etwa “Spreewald” oder “Erzgebirge” sind Initiativen    kleinerer Erzeuger oder Verarbeiter. Sie vermarkten die Lebensmittel ihrer Region gemeinsam. Sie legen aber auch die Anforderungen und Richtlinien für Ihre Produkte selber fest. Das macht es für den Verbraucher noch schwieriger, den Durchblick zu behalten.
Abhilfe schaffen soll das sogenannte Regionalfenster, Hersteller können ihre Produkte dort registrieren lassen. Verbraucher erkennen dann,  wie viel Prozent aller Zutaten aus der Region kommen. Der Ort der Verarbeitung muss ebenfalls genannt werden. Ein Nachteil: Der Begriff “Region” ist sehr weit gefasst: Die Region muss kleiner sein als die Bundesrepublik Deutschland und durch die Angabe des Landkreises, des Bundeslandes oder einem Kilometer-Radius angegeben werden. Die genannte Region kann Bundes- oder Ländergrenzen überschreiten.

“Gerade in den Erntemonaten, wo Sie frische unverarbeitete Lebensmittel kaufen, begegnet Ihnen das Regionalfenster immer öfter”, weist Expertin Petra Müller hin. Hinzu kommt das EU-weit einheitliche Siegel “Geschützte geografische Angabe” (g.g.A.)  Demnach muss mindestens eine Herstellungsstufe (Erzeugung, Verarbeitung oder Herstellung) in einem bestimmten Herkunftsgebiet stattfinden, wie zum Beispiel bei der Thüringer Bratwurst.

Noch weiter geht das EU-Siegel “Geschütze Ursprungsbezeichnung”. Produkte, die dieses Siegel tragen, müssen in einem festgelegten Gebiet nach bestimmten Kriterien erzeugt, verarbeitet und hergestellt werden. Beispiele hierfür sind Allgäuer Emmentaler oder Parmaschinken.

Nachfragen hilft

Wer sichergehen will, sollte zunächst alle Angaben auf der Verpackung lesen. Wer daraus nicht schlau wird, sollte beim Hersteller nachfragen, woher das Produkt stammt. Dabei sollte man auch auf die Spitzfindigkeiten achtgeben: Es ist ein Unterschied, ob ein Produkt in einer bestimmten Region hergestellt wurde oder dort “nur” (weiter-)verarbeitet wurde.

Direktvermarktung sichert Regionalität

Im Hofladen, auf dem Wochenmarkt, in Bauernläden in der Stadt oder mit einem Gemüse-Kisten-Abo kann man Lebensmittel direkt vom Erzeuger kaufen. Viele Produkte stammen in der Saison direkt vom Hof. Bauern oder Händler können Auskunft geben, wie die Produkte angebaut werden. Trotzdem sollte Sie als Verbraucher auch hier nachfragen. Gerade auf Wochenmärkten oder am Gemüsestand an der Straße gibt es nicht immer nur selbst angebaute Produkte. Um das Sortiment vollständig zu haben, kaufen manche Händler und Erzeuger auch saisonal Produkte hinzu, die kommen dann oft vom Großmarkt.

Fazit
Hersteller bewerben ihre Produkte mit Aussagen wie “regional” oder “aus der Region”. Was genau darunter zu verstehen ist, ist nicht eindeutig festgelegt. Oft bleibt unklar, ob die Rohstoffe “aus der Region” stammen oder ob diese dort “nur” verarbeitet wurden – oder beides. Manchmal ist auch nur die Rezeptur regional, währen die Zutaten alles andere als regional sind.

Anhaltspunkte, woher die Rohstoffe von Lebensmitteln stammen und wo sie verarbeitet wurden, geben Siegel. Hier sollte aber jeder genau nachlesen, welche Bedingungen für die Vergabe der Siegel erforderlich sind. Wer sicher gehen will, sollte deshalb immer beim Hersteller nachfragen. Wer beim Bauern um die Ecke kauft, kann fast immer auch sicher sein, regionale Lebensmittel auf dem Tisch zu haben!

Ich habe etwas witziges für Euer Frühstücksei gefunden:

Oder für die lieben Teetrinker unter Euch:

Im April hat bei Obst der Rhabarber Saison.
Rhabarber liefert nur 13 Kalorien pro 100 Gramm und enthält viel Vitamin C, Calcium, Eisen, Kalium, Magnesium und den verdauungsfördernden Ballaststoff Pektin. Ideal, um damit eine der täglichen Portionen Gemüse abzudecken. Genießen Sie zum Beispiel zum Nachtisch ein wenig gesüßtes Rhabarberkompott mit Quarkcreme.

Rhabarber gibt es in vielen verschiedenen Arten, einige sind weit verbreitet, andere kaum noch zu finden. Es lohnt sich, auf dem Wochenmarkt nach unterschiedlichen Sorten Ausschau zu halten – am besten aus regionalem Anbau. Wir stellen Ihnen fünf leckere Varianten vor:

Goliath: Mit Stangen, die knapp einen Meter lang werden können, macht diese Sorte ihrem Namen alle Ehre. Dieser Rhabarber wird nicht nur als Nutzpflanze angebaut, sondern verschönert mittlerweile so manchen Ziergarten.

Holsteiner Blut: Der hohe Zuckergehalt macht das süßlich-milde Aroma dieser Sorte aus.

Vierländer Blut: Übersteht im Winter sogar arktische Temperaturen, winterfest bis minus 20 Grad.

Esta: Sehr ergiebige Sorte, die sich besonders früh ernten lässt.

Gigant: Extra sauer durch den hohen Oxalsäuregehalt.

Beim Gemüse haben im April der Spargel, Spinat und der Römersalat Saison.

Über Spargel habe ich bereits geschrieben.

Nun was zum Spinat:
Popeye hatte tatsächlich Recht: Spinat ist hervorragend dazu geeignet, die Muskulatur zu stählen. Aktuelle Ergebnisse einer Studie (Karolinska Institute an der schwedischen Hochschule für Medizin) haben die auf Muskelaufbau abzielende spinatlastige Ernährungsweise Popeyes als für diesen Zweck absolut passend bestätigt. Allerdings sollte der Spinat nicht aus der Dose stammen – so wie ihn Popeye zu verschlingen pflegte. Das grüne Blattgemüse sollte stattdessen möglichst frisch und unerhitzt verzehrt werden.

Römersalat? Vielleicht kennt ihr ihn eher unter dem Namen Romana-Salat.
Seine kräftig grünen Blätter sind länglich, stark gewellt und haben ausgeprägte mittlere Blattrippen. Fast aufrecht stehend und bis zu 40 Zentimeter lang bilden sie einen lockeren Kopf mit einem Gewicht bis etwa 300 Gramm, der bei älteren Sorten zusammengebunden werden musste, damit die Salatherzen zart und hell bleiben.

Römersalat mit Hähnchenstreifen

Portionen 4 Personen

Zutaten

  • 1 Römersalat
  • 1 Radicchio
  • 1 Stange Staudensellerie
  • 1 Paprikaschote
  • 2 Hähnchenbrustfilets ca. 300g
  • 150 g Vollkorn-Baguett
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 TL edelsüßen Paprika
  • 1 Knoblauchzehe
  • 400 g Seidentofu
  • 3 TL Rotweinessig
  • Salz
  • Pfeffer

Anleitungen

  • Den Backofen auf 200 Grad vorheizen ( Umluft 180 Grad, Gasherd auf Stufe 3)
  • Das Baguette in Würfel schneiden. Dazu das Baguette erst längs in dünne 1cm dicke Scheiben schneiden und dann quer. Die Brotwürfel auf einem Backblech, ausgelegt mit Backpapier, verteilen.
  • Das Paprikapulver mit einem Esslöffel Olivenöl verrühren. Die Brotwürfel mit der Mischung beträufeln. Das Ganze im vorgeheizten Backofen ungefähr 8 Minuten golden braun backen.
  • In der Zwischenzeit den Römersalat und den Radicchio waschen, putzen und trocknen. In kleine Stücke schneiden. Den Sellerie ebenfalls waschen und putzen. Eventuell muss der Sellerie von den kleinen Fäden befreit werden. Danach in kleine Stücke schneiden. Die Paprikaschote halbieren und entkernen. Danach waschen und in feine Würfel schneiden. Alles in eine Salatschüssel schütten.
  • Die Brotwürfel aus dem Backofen holen und abkühlen lassen.
  • Die Hähnchenfilets abspülen, trocken tupfen und in schmale Streifen schneiden. In einer Pfanne 1 1/2 EL Olivenöl heiß werden lassen und darin die Hähnchenstreifen ungefähr 4-5 Minuten braten. Dabei öfters wenden.
  • Nun den Knoblauch schälen und den Tofu würfeln. Beides in eine hohe Schüssel geben. Den Essig, restliches Olivenöl, eine Prise Salz und Pfeffer dazu geben. Das Ganze mit einem Stabiler sehr fein pürieren.
  • Die Sauce nun zum Salat geben und unterrühren. Den Salat mit den Hähnchenstreifen und den Brotwürfeln anrichten. Guten Appetit

Hallo liebe Genuss-Indianer,

wir schreiben bei „Der Sex des alten Mannes“ über Genuss und gute Lebensmittel. Aber sollten wir uns nicht mal Gedanken machen, was wir an Lebensmittel wegschmeissen? Immerhin heissen sie ja LEBENSmittel und nicht Wegwerfmittel…
Laut einer Studie vom WWF sind bei uns Endverbraucher 70% der Abfälle vermeidbar, beim Handel und in der Industrie sind es 90%. In Zahlen ausgedrückt gehen in Deutschland pro Jahr 18 Millionen Tonnen an Lebensmittel verloren.

Diese 18 Millionen Tonnen sind nicht nur die Endverbraucher.

Da sind die Ernteverluste. Darunter werden die Verluste verstanden, die durch mechanische Zerstörung bei der Ernte zustandekommen. Das sind etwa eine Millionen Tonnen Verlust. Der WWF hält dies für einem geringen Vermeidungspotenzial.

Die Nachernteverluste liegen bei 1,593 Millionen Tonnen. Das sind die Verluste, wenn z. B. Schädlinge oder Krankheiten während des Transportes oder im Lager die Lebensmittel befallen. Der WWF stuft diese Verluste als kaum vermeidbar ein.

Kommen wir nun zu den Verlusten, die teilweise oder ganz vermeidbar sind.

Am Anfang stehen die Verluste bei der industriellen und der häuslichen Weiterverarbeitung. Das sind im Jahr 2,610 Millionen Tonnen. Die Verluste entstehen durch Aussortierung des nicht für den jeweiligen technologischen Prozess geeigneten Materials, beim Wasch-, Schnitt- und Kochprozess. Im Durchschnitt sind das in Deutschland ca. 4 bis 7% der angelieferten Produktmenge. In Einzelfällen werden bis zu 40% Verlust gemacht, bedingt durch Qualitätssicherungsmassnahmen und Überproduktion. Der WWF stuft die vermeidbaren Verluste bei 10% ein. Das sind immerhin 261000 Tonnen Lebensmittel. Bildlich gesprochen sind das 10440 LKW-Ladungen Lebensmittel, die vermeidbar sind.

Der nächste Posten von Verlusten sind die im Groß- und Einzelhandel. Hier schätzt der WWF 2,575 Millionen Tonnen. Die Verluste hier entstehen nicht durch technologische Restriktionen sondern Marketingmaßnahmen und Kundenerwartungen an Frische und Verfügbarkeit, Optik und Textur der Lebensmittel. Gesundheitliche Risiken sind weniger verantwortlich zu machen. Das Potenzial zur Vermeidung liegt hier bei 90%. Das sind 2,3175 Millionen Tonnen Lebensmittel, die nicht in den Müll gehören. Stellt Euch eine Reihe von 92700 LKW vor, die Lebensmittel geladen haben. Das geht in den Müll!

Die Grossverbraucher haben einen Verlust an Lebensmitteln von 3,4 Millionen Tonnen im Jahr. Dazu zählen u. a. Restaurants und Großküchen. Ein Vermeidungspotential von über 70%. Das sind 2.380.000 Kg, die unnötig weggeschmissen werden.

Doch die größten Mengen an Lebensmittel werden von dem Endverbraucher, also von UNS, produziert. Wir schmeissen im Jahr 7,2 Millionen Tonnen Lebensmittel weg. Auch hier liegt das Vermeidungspotential laut dem WWF bei 70%.  Das sind 5.040.000 Tonnen Lebensmittel, die bei UNS, dem Endverbraucher, in den Müll wandern. Das sind 201600 LKW an Müll, die vermeidbar sind.

In Frankreich, Italien und in Finnland gibt es ein Gesetz gegen Lebensmittelverschwendung.

Ich bin dafür, auch bei uns in Deutschland solch ein Gesetz zu erlassen. Noch besser fänden wir von “Der Sex des alten Mannes” es, wenn wir schon beim Einkaufen daran denken, Müll zu vermeiden und respektvoll mit den Lebensmitteln umzugehen. Sie heissen nun mal Lebensmittel, weil wir sie zum Leben brauchen. Ich möchte jetzt nicht ausrechnen, wieviel Menschen allein von dem vermeidbaren “Müll” der Endverbraucher leben könnten.

Also. liebe Genuss – Indianer, es liegt an uns, weniger wegzuschmeissen. Geht mit mehr Aufmerksamkeit mit den Lebensmitteln um.

 

Spargel selbst hat sehr wenig Kalorien und Fett. Bei einem zu hohen Cholesterinspiegel sollte man etwas an der Sauce sparen.

Um Spargel gleichmäßig zu garen, faßt man gleich dicke Stangen zusammen und bündelt sie portionsweise zusammen. Die Stangen am besten auf gleich Länge schneiden. Das Zusammenschnüren sieht hübscher aus, wenn man dazu Lochstreifen nimmt. Dafür die Lauchblätter blanchieren und in Streifen schneiden. So lassen sich die Spargelstangen zusammen bündeln.

 

Spargel mit Sauce Hollandaise

Gericht Vorspeise
Vorbereitungszeit 50 Minuten
Arbeitszeit 50 Minuten
Portionen 4 Portionen

Zutaten

  • 2 Kg weißen Spargel
  • 1 Prise Zucker
  • 1 EL Butter
  • Salz
  • Für die Hollandaise
  • 125 g Butter
  • 2 Eigelb
  • 2 EL lauwarmes Wasser
  • 1 TL Zitronensaft
  • 50 g Sahne
  • Salz
  • Pfeffer

Anleitungen

  • Den Spargel mit einem Messer oder Sparschäler vom Kopf abwärts schälen. Am Besten 1-2 cm unterhalb des Kopfes sehr dünn beginnen und zum Ende hin etwas dicker werden. Die holzigen Enden abschneiden.
  • Einen großen Topf mit Wasser füllen und eine kräftige Prise Salz, Zucker und 1 EL Butter aufkochen.
  • Den Spargel wie beschrieben bündeln und zugedeckt bei mäßiger Hitze weich kochen. Das dauert je nach Dicke der Spargelstangen 10 - 15 Minuten.
  • Für die Hollandaise die bButter bei milder Hitze zerlassen. !!Achtung!! Sie darf NICHT bräunen!! Den Schaum abschöpfen, lauwarm abkühlen und ruhen lassen.
  • Die Eigelbe mit dem Wasser in eine runde Schüssel geben. Die Schüssel wiederum in einen Topf geben. Soviel Wasser erhitzen, dass die Schüssel im Wasser schwimmt. Die Eigelbe zu einer dickschaumigen Creme aufschlagen.
  • Die zerlassene Butter erst tropfenweise unterrühren. Fängt die Eigelbmasse an, dick zu werden, die Butter in dünnem Strahl einlaufen lassen. Dabei ständig. rühren, damit die Creme nicht verrinnt.
  • Die Creme mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen und gleicht abkühlen lassen. Die halbsteife Sahne unterheben.
  • Den Spargel mit der Sauce und Kartoffeln servieren. Guten Appetit